CRE168 Wheelmap

Ein Projekt zur Unterstützung von Rollstuhlfahrern im Öffentlichen Raum

Episode image for CRE168 WheelmapDer Alltag des Rollstuhlfahrers ist deutlich komplizierter als der ohne auf Hilfsmittel angewiesener Menschen und ein neues Projekt versucht aktuelle Technologie zu nutzen, um die Planung des Alltags im öffentlichen Raum für diese Gruppe einfacher zu gestalten. Im Gespräch mit Tim Pritlove schildern die "Sozialhelden" Rául Krauthausen und Christoph Bünte, wie es zu dem Projekt kam, wie sich der Alltag von Rollstuhlfahrern so darstellt und welche der auftretenden Probleme auch andere Menschen betrifft.

Themen: Rollstuhlfahrer im Alltag, der Tanzschule und dem Berghain; Planung eines Tages; Treppen und Fahrstühle; Internetpranger für defekte Fahrstühle; Google Street View und Rollstuhlfahrer; OpenStreetMap API; wie die Daten in OpenStreetMap verankert werden; Tags; OpenStreetMap Vorschlagssystem; Anzapfen bestehender öffentlicher und privater Datenbestände; Schwierigkeiten beim Einpflegen externer Daten; Preise und Förderungen; Expertenmodus zum rollstuhlgerechten Taggen von Orten; Foursquare zum Protestieren nutzen und der Bürgermeister vom S-Bahnhof Griebnitzsee; Disability Studies.

Dauer: 01:34:16

On Air
avatar Rául Krauthausen
avatar Christoph Bünte
avatar Tim Pritlove Paypal Bitcoin
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17 Gedanken zu “CRE168 Wheelmap

  1. Interessante Ausgabe und tolles Projekt.

    Fand insbesondere den Hinweis gut, das nicht jeder ein iPhone hat und man auch die anderen bedienen will. Aus der Nerdperspektive scheinen ja alle die neuesten und tollsten Technologien zu nutzen, aber Realität ist das ja nun leider nicht.

    Eine iPhone-App ist insofern auch alles andere als Barrierefrei. Allein durch die Festlegung auf ein bestimmtes, sehr teures, Device.

  2. schröder, nun, so weit ich das verstehe is dass ja primär ein Web-Angebot. Das lässt sich mit “jedem” Gerät nutzen. Für einzelne Geräte git es halt optimierte Varianten, die die Möglichkeiten nutzen (z.B. hat der Web-Browser kein GPS, der Mobil-Rechner von apple aber schon) und für das schaut man halt erst bei sich …

  3. Interessanter Podcast. Mir ist aufgefallen, dass auf der Karte nur Orte erscheinen, die als Punkt (Node) eingetragen sind. Wie ist es mit größeren Gebäuden? (z.B. Schule mit mehreren Eingängen, wobei nur einer rollstuhlgerecht ist.)
    Beim Hören habe ich mich gefragt, ob die Einleitungs Musik?/Text den Gesprächsteilnehmern bekannt war, denn mich hätte interessiert, was die beiden dazu sagen.
    Wie heißt denn jetzt die iphone app. Ich habe sie nicht gefunden im app store. Bei Mapzen kann man auch wheelchair=yes setzen.

  4. Anmerkung:

    Openstreetmap ist nicht gemeinfrei, sondern CC-BY-SA 2.0. Und demnächst vielleicht auch unter einer anderen Lizenz, aber auch nicht gemeinfrei.

  5. Ganz tolle Sendung mal wieder. Finde zwar fast alle CREs gut, aber solche “Nicht-Technik-Sendungen” finde ich auch mal recht entspannend;)

    Ganz klasse fand ich die Aussage kurz vor dem Ende, das wir ja eigentlich alle nur für einen (un-)bestimmten Zeitraum Nicht-Behindert sind.

    In dem Sinne Gesundheit und Wohlbefinden Euch/Dir und mir…

    Ach ja, super-duper-spitzen-Eingangs-Song!

  6. Habe auch nach der Iphone app gesucht und diese im AppStore nicht gefunden. Auch auf der Wheelmap.org website bekomme ich nur ein 404 beim google Sucheintrag, der auf die Seite verweist. Hat jemand einen hinweis?

  7. Ganz, ganz großes Lob für diese Sendung. Das Thema war super spannend und die Gäste ebenso!!! Solche Projekte sind einfach großartig und helfen wirklich!!! Da kann man mit Recht das Attribut Sozialhelden vergeben. Zusammen mit der zunehmenden Verbreitung von mobilen I-Net in handlichen Format werden etwaige “Behinderungen” im Alltag deutlich reduziert. In diesem Zusammenhang ist auch dieser Spiegelartikel sehr interessant (Warum viele Blinde das iPhone lieben): http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,722400,00.html

    Eine kleine Anmerkungen noch: Das Bielefeld die rollstuhlfreundlichste Stadt Deutschlands ist liegt nicht an den Neubauten (90% der “Neubauten” in der Stadt stammen aus den 50er und 60er), vielmehr liegt es daran, dass sich hier mit den von Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel die größte Diakonische Anstalt Europas befindet (ein eigener Stadtteil in unmittelbarer Nähe zur City). Hier leben sehr viele Rollstuhlfahrer mit einer dementsprechenden Präsens in der der Stadt.

    Grüße, Andy

  8. Jetzt brauch jeder Rollstuhlfahrer nur noch ein iphone und die Welt ist gut :-)
    Spaß beiseite, ich finde die Idee wirklich klasse…hatte früher sehr viel mit Rollstuhlfahrern zu tun und egal, wo du essen gehen wolltest, du hattest Treppen. Gab nur wenige Restaurants mit seperatem Eingang.

  9. Pingback: WG033: | Wikigeeks

  10. Pingback: LNP038 Potenzielle Ehrverletzung | Logbuch:Netzpolitik

  11. Pingback: WheelMap | rimar.de

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