CRE074 Hubschrauberkultur

Eine Reise durch Geschichte und Kultur der Drehflüglertechnik

Episode image forCRE074 Hubschrauberkultur Heinrich Dubel ist Experte für Hubschrauber und hat mit "Helikopter Hysterie ZWO" ein umfassendes Kompendium rund um die Hubschrauber-Geschichte und -Kultur geschrieben. Im Gespräch mit Tim Pritlove bietet er einen Überblick über das Wesen der Drehflüglertechnik und ihre kulturellen Auswirkungen. Dabei wird erläutert, wie Heinrich zu Hubschraubern kam als er Gott wurde und einen Hubschrauberabsturz vorhersagte, warum sich die Rotoren in Frankreich andersherum drehen als im Rest der Welt, wie man einen Hubschrauber mit leerem Tank wieder sicher zur Erde bringt, Flops und Fehlschläge der Hubschraubergeschichte, woran heutzutage geforscht und entwickelt wird, warum sowohl Hubschrauber als auch Motorräder "Chopper" genannt werden und wo in der Märchen- und Kinderbuchliteratur Hubschrauber omnipräsent sind.

Dauer: 1:43:29

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86 Gedanken zu „CRE074 Hubschrauberkultur

  1. Verstehe das gemeckere über die Bandbreite nicht, ich saug gerade mit 2 Mbit.
    Mit dem Thema hät ich zwar nie gerechnet, ist aber sicherlich interessant.
    Hab hier afair auch irgendwo ne Doku zum thema auf dem Rechner…

  2. Interessante Abwechselung und trotzdem on Topic. Leider hat es euer Gast dem Zuhörer unnötig schwer gemacht, weil er ständig so eine selbstverliebte, überhebliche Ironie raushängen lassen hat.

  3. …hatte gehofft, dass zumindest am Rande auch mal Microkopter angesprochen werden. :-(
    Okay, wäre total technisch – okay, interessiert vielleicht nicht so viele. Aber es wäre trotzdem toll. Seid dem ich die Dinger gesehen habe und Drohnen im Camp und auf´n 24C3 waren finde ich so ein Microschäuble einfach nur schick! :-)

  4. He Wurstmann!

    “Selbstverliebt und überheblich”? Geschenkt. Aber “selbstverliebte, überhebliche Ironie”? Doch wohl eher nicht. Wieso nicht? Wer weiß? Vielleicht blätterste im sogenannten Internet nach …

    Mit selbstverliebten und überheblichen Grüßen

    HD

  5. Ich habe die Sendung noch nicht gehört, aber auch beim lesen des Titels gehofft das auf den Mikrokopter eingegangen wird. Eine Sendung nur über den Mikrokopter wär wohl vielleicht auch ein bisschen naiv, aber man könnte das Thema auf die Dronen (UAVs) ausweiten.

    War ja auch ein eindrucksvoller talk beim 24c3 http://events.ccc.de/congress/2007/Fahrplan/track/Making/2225.en.html
    Der livestream der Drohne über Ländergrenzen hinweg war ja wohl echt duffte!

  6. Großartiger Podcast :) Die Mischung und der Kreislauf der Unterhaltung war total super!

    Dass es insgesamt weniger technisch gewesen ist, und das Thema Überwachung kaum angeschnitte wurde, ist zwar schade, aber zu verschmerzen. Microkopter & Drohnen wären sicher einen eigenen Podcast wert, ist ein doch sehr umfangreiches Thema, als es nur am Rande zu behandeln.

  7. Herrlich durchgeknallter Gast. :)
    Und eine Sendung wie ich sie überhauptnicht erwartet hätte.
    Hatte mich eigentlich auf eine CRE mässige Entwicklungsgeschichte der Technik des Hubschraubers eingestellt. War aber erfrischend anders.

    Simuliert fliege ich übrigens auch sehr gerne Hubschrauber,
    seit Gunship2000 auf dem Amiga, über Jane`s Longbow 1+2 für den PC,
    bis zum M$ Flitht Simulator X und bald LockOn: Black Shark.

    Hier mal ein recht amüsantes Video von einem Typen
    der seinen neuen Hubschrauber gleich mal zerlegt:
    http://de.youtube.com/watch?v=Y9tALj1io0U

  8. Ich kann mich den meisten meiner Vorposter nur anschließen, ein sehr gelungener Podcast.

    Das ist für mich Choasradio. Auch mal andere Themen zu beleuchten. Man muß ja nicht ständig über Computer Themen reden.
    Als ich die Überschrift las war ich einigermaßen überrascht und gespannt ;-), wurde aber sehr gut informiert und unterhalten.

  9. Glückwunsch,

    wie Immer ist eine Wonne den Ausführungen, Ansichten und Interpretationen des Herrn Dubel zu lauschen, besonders wenn er einen Gesprächspartner wie Herrn Pritlove gefunden hat, der die feine, “selbstverliebte und überhebliche Ironie” Herrn Dubels unterstützt.

    mehr davon und

    Grüße aus dem Zentrum des Universums

  10. Flüstermodus (whisper-mode) gibt es nicht. In den von Dir geposteten Beiträgen geht es nicht um einen Modus, in den die Maschine versetzt werden kann, quasi durch Umlegen eines Schalters, wie in Hollywoodflmen gezeigt, sondern um eine Modifikation und Neuentwicklungen bei der Rotor- und Blattsystematik, also um verbesserte Technik. Die Darstellung in der SWR-Sndung unterscheidet sich inhaltlich nicht von dem, was zu diesem Thema im CRE-Beitrag gesagt wird.

  11. Pingback: ARTSCHOOLVETS > BLOGS

  12. Gutes Chaosradio, lieber Heinrich Dubel,
    ich bin ja ganz hingerissen von dieser wunderschönen Sendung: Fachlich wirklich okay, lustig, gut recherchiert, bisweilen ironisch (die Snowboarder), einfach rund, angenehmer intellektueller Anspruch und trotz der Sendelänge bei Weitem nicht zu lang. Gratulation!!! So muss Radio sein, egal ob Luft oder Platte.

    Schöne Grüße aus München, fapp-fapp-fapp,
    Roman

  13. Pingback: browsergames.org

  14. Für mich bislang der schlechteste Podcast bei CRE. Hubschreiber sind kulturell auch interessant, aber das Technische hätte man nicht ausblenden sollen. Und das Kulturelle war mehrheitlich inhaltsleeres Bla bla bla. Sollte sich Dubel tatsächlich mit Hubschraubern auskennen, war davon fast nichts zu hören, was über die Hubschrauber-Grundlagen bei Wikipedia hinausging. Ich gebe hingegen zu, dass es Dubel verstand, unglaublich viel Nonsense mit dem Wort Hubschrauber zu verbinden. Sicherlich gut geeignet für den subventionierten Kulturbetrieb und um Radiominuten zu füllen, für einen Podcast aber eine Katastrophe. Besonders mühsam war der Anfang, am Schluss wurde es ein wenig besser. Bitte nie wieder eine solche Katastrophe!

  15. @Damian zum Teil muß ich dir leider recht geben ;-).

    War trotz der spirituellen Abgehobenheit unterhaltsam.
    Alleine die Autorotation hätte ich bei den Stichworten noch mit ‘nem WP-Artikel verknüpft. Wurde HIER doch gut informiert …
    Fand’s mal wieder super, wie Tim, Rosa berhutsam immer wieder auf die Flugschneise zurückgesteuert hat.
    Mir war zu wenig Technik im Vortrag. Das rosa Rauschen wurde automatisch von mir ausgefiltert. Die Storry mit dem Heli-Port fand ich echt klasse. Hab’ auch schon solche Geschichten aus erster Hand gehört und selbst erlebt (Zufälle gibt’s).

    Bitte mehr solche Pod-Casts

    ‘n schönen Gruß aus dem Bergischen Land

    P.S. Da ja das mit den Quadcoptern noch nicht online ist; hier meine Sicht auf den Höhepunkt des Vortrages von Steini.
    Quadcopter Part 1 – at the CCC Chaos Communication Camp 2007
    http://de.youtube.com/watch?v=dkSl1CUZwjY

    Watz

  16. Damian … ich habe im ILS-Forum keine Frage für mich gefunden.

    Du spielst sicher darauf an, dass ich bei der Geschichte mit den französischen Hubschraubern verwechselt habe, in welche Richtung deren Rotoren sich drehen. Es stimmt, das habe ich. Sie drehen sich rechts rum. Dennoch stimmt die Geschichte: überall sonst drehen sie sich linksrum.

    Aus Deiner Einschätzung der inhaltlichen Qualität spricht bestenfalls Ignoranz. Als blabla abzuqualfizieren, was Du nicht verstehst oder was Dich nicht interessiert, ist dumm.

    Darüberhinaus: Deine Bemerkung, ja Unterstellung bezüglich des subventionierten Kulturbetriebs ist ebenfalls dumm. Du weißt nichts über mich oder darüber, wie und unter welchen Bedingungen ich meine Arbeit verrichte.

  17. Ich fand ihn unterhaltsam, das technische war genau richtig.
    Lange Podcaste sind nach meiner erfahrung eingentlich immer besser als kurze (Pavel, wo bist du)

  18. @Heinrich: Wo kann man die neuste Helikopter Hysterie Zwo-Auflage beziehen? In den Buchkatalogen wird leider nur die dritte Auflage geführt.

  19. @mds > Es gibt mehrere Editionen, einige davon haben verschiedene Auflagen erfahren. Wenn Du jetzt im Buchhandel Helikopter Hysterie ZWO (ISBN 3-929010-77-1) bestellst, bekommst Du die aktuelle Ausgabe. Die Buchhändler sind teilweise verwirrt und behaupten, das Buch sei vergriffen oder die aktuelle Ausgabe nicht zu bekomen. Das ist Quatsch. Der Großhändler (oder sogennante Barsortimenter) BUGRIM hat Exemplare vorrätig. Falls Dein Händler gar nichts peilt, kannste ihm ja mit dieser Information kommen. In Berlin haben pro qm und neurotitan das Buch im Sortiment. Hier der Link zur Ausgaben/Auflagen-Übersicht. Hoffe, min html-Kenntnisse sind für diesmal zureichend, sonst musste eben tippen. Bestes/HD

    http://www.heinrichdubel.de/2_hubschraub/2_hubschraubereinsatz.html

  20. Also ich muss Damian zustimmen, gerade als Luftfahrt-Begeisterter hatte mich auch auf eine etwas technischere Sendung gefreut.

    Gerade über diese interessanten Aspekte (Rotordynamik, Aufbau des Rotorkopfes, Gelenke, Steuerung durch den Piloten, Einsatzgrenzen,…) wurde fast gar nichts berichtet und bei Themen wie Triebwerksausfall / Autorotation wirkte HD nicht ganz sattelfest. Da wurde dann schnell drüber hinweggegangen, damit man schnell wieder ins “Schwarzenegger-ist-Gott”-Geseier abdriften kann. Naja zumindestens habe ich jetzt diverse Dinge zusammen gesehen, die in keinem Zusammenhang stehen.

    In bisherigen Podcasts hatte ich bis jetzt immer den Eindruck, dass ihr wirklich kompetente Gesprächspartner am Start hattet, aber diesmal habt ihr das Niveau in meinen Augen nicht gehalten.

  21. Die beste Episode seit langem (und das bei einem eh hochklassigen Podcast)! Ich bin auch nach dem zweiten Mal hören (ist ja das sogenannte Internet) sowas von begeistert, daß ich mir schon überlege, ’ne CD für’s Auto draus zu machen. Die Mischung war mal ganz anders (ich gestehe allerdings, daß mir Hubschraubertechnik bzw. überhaupt so grobmchanisches Zeug ziemlich am Sesselinterface vorbeigeht), aber genau deswegen und wegen Heinrichs herrlich verworrener Erzählkurven genial. Der Mann ist vermutlich selber so ’ne Art sprachlicher Hubschrauber — anders kriegt man so enge Wendungen einfach nicht hin … aber ich komme ins Salbadern.

    Kurz gefaßt: gerne wieder und weiter in der Richtung!

  22. Ganz vergessen: *vielen* *Dank* für das hintendrangesetzte “Hubschraubereinsatz” von “Foyer des Arts” — ich weiß gar nicht, wie lange ich das nicht mehr gehört habe, und dabei habe ich einige LPs von Goldt/Pasemann im Keller.

  23. . Als ich diese Folge geladen habe, war die Freude auf eine technische Einführung sehr groß. Auch wenn diese nicht wie erwartet stattgefunden hat, war es für mich eine der besten Folgen von CRE! Heinrich Dubel beleuchtet die ganze Geschichte von einer Seite, an die ich nicht im Traum gedacht hätte.

  24. @Damian, Conair, etc: Der Beitrag handelte NICHT von Hubschraubertechnik. Er sollte niemals von Hubschraubertechnik handeln, er wird niemals von Hubschraubertechnik handeln. In meinem Buch und auch im Beitrag geht es um die Kulturgeschichte des Hubschraubers. So war es angekündigt, so ist es aufgezeichnet und gesendet worden. Ich sagte es weiter oben, ich sage es nochmal: Als Geseiere oder Blabla abzutun, was einen nicht interessiert, ist ignorant und dumm. Sonst nichts. Damians Behauptung, in Beitrsg sei nichts vorgekommen, was nicht auch in Wikpedia steht, zeigt nur, dass er weder den Wikipedia-Eintrag kennt noch dem Beitrag richtig zugehört hat. Im ersten steht nichts von dem, wovon der zweite handelte, und zwar aus einem einfachen Grund: Dort geht es um die Technik. Wenn euch die Technik so sehr interessiert, lest doch den Wikipedia-Eintrag oder eine der weiteren tausend Seiten, die sich genau mit solchen Dingen wie Taumelscheiben oder Schlaggelenken beschäftigen, statt rumzumaulen wie Kinder, die einen anderen Nachtisch bekommen haben als den sie sich wünschten. DAS nenne ich Geseiere. Im Übrigen: wer hat euch denn gezwungen, die Sendung anzuhören?

  25. @Heinrich, nochmals die Frage: Wo kann man die neuste Helikopter Hysterie Zwo-Auflage beziehen? In den Buchkatalogen wird leider nur die dritte Auflage geführt.

  26. @mds > Hab Dir Doch weiter oben bereits geantwortet. Auch beginne ich zu zweifeln, ob ich verstehe was Du meinst. Es gibt keine “dritte Auflage” der aktuellen Ausgabe. Die jetzt im Buchhandel erhältliche HHZWO ist die aktuelle Ausgabe in erster Auflage. Falls du die Erstausgabe von 1999 willst, die gibt es allerdings nicht mehr im Buchhandel, sondern eher bei ZVAB.

  27. @HD: Es wurde ausdrücklich um Feedback gebeten und deshalb gebe ich es hier auch ab.

    >>Wer hat euch denn gezwungen, die Sendung anzuhören?<>Als Geseiere oder Blabla abzutun, was einen nicht interessiert, ist ignorant und dumm.<<

    Kritik ohne Reflektion einfach abzutun auch.

    Übrigens zwingt dich auch niemand hier zu replien, da ein Grossteil der Hörer wohl sehr zufrieden war, kannst du die negativen Stimmen ja einfach überlesen.

  28. @Conair: Von welcher Kritik sprichst Du? Deine Anmerkungen betrachte ich nicht als Kritik.
    Man kann selbstverstädlich sagen: “ich hör lieber was über Technik”, der reply ist frei. Kritik ist das aber noch nicht. Da in einigen Bemerkungen die Inhalte, die mir wichig sind und um die es in der Sendung ging, komplett ignoriert bzw. abgetan werden, äußere ich mich dazu.

  29. ich fand die Folge super. Aber ihr habt einen ganz tollen verwandlungsschrauber vergessen.
    Wenn es schon um Carlsson vom Dach geht müsst ihr auch das FlieWaTüt erwähnen.

  30. Nach 35min und 12sec war Schluß. Ich konnte es nicht mehr ertragen. Technisch falsch und Philisophie war eh nie mein Ding. Bis jetzt der schlechteste Podcast überhaupt. Das war Selbstbeweihräucherung aller höchster Güte. Wenn man schon ein Buch darüber schreibt, sollte man vorbereitet sein. Davon habe ich nichts gemerkt. Und wenn man von der Technik keine Ahnung hat, dann sollte man auch nicht so tun als ob.

  31. @forlon: Ich stimme Dir da in einigen Dingen zu, aber so wie Christoph habe ich inhaltlich keine Ahnung und auch nicht lange genug zugehört, bis es dann evtl.? technisch/inhaltlich wurde.

    Ich habe abgebrochen, weil der Stil des Gesprächspartners unerträglich künstlich war und es zu schwierig wurde die unwichtigen Wortfetzen/Floskeln zu überhören und gleichzeitig zu arbeiten.

  32. Endlich mal wieder etwas erleuchtendes vom Chaosradio, sehr schöne Sendung! In den Kommentaren sind weniger Fnords als ich erwartet hätte.

    Hail Eris, Hail Diskordia!

  33. Für mich war der Podcast am Anfang überraschend anders, anders als erwartet, danach überraschend genussvoll.

    Ja, der Podcast unterschied sich deutlich von anderen Chaosradio Express-Folgen, doch lasse ich mich gerne überraschen um Neues kennenzulernen, neue Aspekte eines Themas (hier: Hubschrauber), aber auch neue Personen (hier: Heinrich Dubel).

    Podcast-Folgen, die ich nicht mag, bei Chaosradio Express und anderswo, überspringe ich schlicht und einfach.

  34. @Heinrich Dubel: Danke für die Angaben! Als ich meine Frage zum zweiten Mal gestellt hatte, war die Antwort noch nicht ersichtlich. Eventuell hing die Antwort zu diesem Zeitpunkt noch in der Moderation. Nichts für ungut!

  35. Nur ein Beispiel: Kein Hubschrauberblatt der Welt kann sich auch nur ansatzweise so schnell wie der Schall bewegen; das vorgehende Blatt würde dabei kein Auftrieb mehr erzeugen, der Hubschrauber würde trudeln und abstürzen. Daher ist die Höchstgeschwindigkeit von Hubschraubern auf (je nach Rotordrehgeschwindigkeit) unter 400 km/h beschränkt. Es gibt einige Testhubschrauber, die mehr schaffen, da wird der Rotor aber mit Absicht unter Drehzahl geflogen. Die Drehzahl eines Rotor ist übrigens immer konstant, der Autrieb wird über die Blattstellung kontrolliert, das war ebenso falsch erklärt. Die Liste ist fortsetzbar.

  36. @forlorn: Ein Beispiel? Für was denn? Dafür, dass du nicht nachgelesen hast? Der Überschallknall bei der Huey ist wohl eines der bekantesten Phänomene in der an Phänomenen reichen Geschichte des Hubschraubers (und der Hubschraubertechnik). Versuch irgendeine Seite zur Bell UH 1, und lies nach. Bespielsweise hier, oder irgendwo sonst. Egal …

    http://www.centennialofflight.gov/essay/Rotary/Huey/HE11.htm

    Die Drehzahl ist im Idealfall konstant. Bei Triebwerksausfall nimmt sie ab. Durch Vorwärts(sink)flug bei entsprechender Blattwinkelanstellung kann bei Triebwerksausfall der Rotor in Rotation gehalten werden und dadurch noch weiter Auftrieb erzeugt werden. Das ist Autorotation. Um was anderes gings nicht. Hier einzelne möglicherweise nicht im Techniker-Jargon vorgetragene Aussagen aus dem Kontext rauszulösen und auf Teufel komm raus als falsch nachweisen zu wollen … Mann Gottes, wenn du’s brauchst.

  37. Herr Dubel,

    ich zitiere: “Neben „Huey“ ist auch „Teppichklopfer“ als Spitzname bekannt, bedingt durch den Effekt des induzierten Widerstandes. An den Rotorblättern wie auch an jeder Flugzeug-Tragfläche treten an den Blattspitzen Luftwirbel auf, was beim Durchlauf des folgenden Blattes zu dementsprechenden Knallgeräuschen führt.” Auch wenn sich dieser Hoax mit dem Überschallknall hält, er ist nicht möglich.

    Mfg

  38. Ich hab ja nicht wirklich Ahnung von Hubschraubern, aber hab rein Interesse halber mal meine Geometriekenntnisse aus der Schule und ein paar Daten aus dem Netz zu Rate gezogen und die Geschwindigkeit der Rotorblätter an deren äußerstem Ende ausgerechnet.
    Da ich nicht weis wie viele Umdrehungen so ein Huey-Rotor pro Minute maximal schafft, bin ich mal von 400 Umdrehungen pro Minute ausgegangen, und komme da auf eine Geschwindigkeit von ca. 306 Meter pro Sekunde. Die Schallgeschwindigkeit liegt bei 343 m/s (bei 20°C). Schafft ein derartiger Rotor (Durchmesser des Huey liegt bei 14,63 Meter) nur 50 Umdrehungen pro Minute mehr, so liegt die Geschwindigkeit schon über der Schallgeschwindigkeit (ca. 344 m/s). Somit stellt sich für mich als Laie die Lage so dar: Entweder ein derartiger Rotor kann sich nicht schneller als 450 U/m drehen (wie es forlorn behauptet) oder er kann es doch und dann knallt es eben.

    Oder lieg ich da völlig falsch? Fragt der Laie ganz unschuldig ;)

  39. Neh, stimmt. Eigentlich kann man dem Rotor bei der Huey zuschauen beim Drehen. ;) Daher ist auch bei Hubschrauber mit mehr Masse mehr Blätter. Dazu kommen dann Turbinen mit Vorschub.

  40. Sehr interessante Sendung. Besonders einige Gedankengänge in kultureller Hinsicht, die mir neu sind und faszinieren.

    schöne runde Sendung

  41. moin, klasse! gerade ausgehört die sendung – super… was hab ich gelacht. tim, heinrich: bitte macht nochmal eine sendung zusammen. sehr informativ, sehr unterhaltsam und schön “out of band” – tim, klasse idee, dass du themen aufgreifst die ein bissele weiter weg vom “chaos” sind.

    achja, heinrich: ich hab in DEM INTERNET deine brille entdeckt: SCHICK! ;-)

  42. @forlorn:

    Post vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, hier auf den entscheidenden Textabschnitt reduziert:

    “(…) die Bell UH-1 “Huey” (zivil: Bell Model 204) ist ein leichter Transporthubschrauber der 4-Tonnen-Klasse mit nur 2 Rotorblättern. Um dennoch den erforderlichen Schub zu erreichen, um das Gerät zu tragen, hat Bell eine höhere Umlaufgeschwindigkeit der Blattspitzen gewählt als die meisten Hersteller. Außerdem sind die Blätter durchschnittlich höher belastet als z.B. die Blätter von vergleichbaren 4-Blatt-Rotoren dieser Gewichtsklasse.

    Die Folge ist, dass im Vorwärtsflug die Blätter selbst zwar nicht die Schallgeschwindigkeit erreichen (soviel Antriebsleistung steht auch nicht zur Verfügung, denn dann steigt der Blattwiderstand drastisch an), aber knapp darunter sind. In Verbindung mit der außerdem hohen spezifischen Blattbelastung ergeben sich in der Tat wegen der Umströmung des Blattprofils auf Teilen der Blattober- und Unterseite in der Nähe der Blattspitze lokale Überschallgebiete auf den Blattoberflächen zwischen der Nasenkante bis etwa 50% der Profiltiefe, welche mit einem kräftigen Stoss enden. Man muss dazu beachten, dass die Profile dieses Hubschraubers aus den 1940er Jahren stammen (ggf. noch älter) und bis zur Blattspitze ca. 12% dick sind, was das Problem in zweierlei Hinsicht verstärkt: die Dicke allein ist bei so großen Geschwindigkeiten ungünstig (daher haben moderne Hubschrauber außen dünne Profile) und obendrein ist die Profilform veraltet und neigt daher zu starken Stößen (moderne Profile gehen oft ohne Stoss von der Überschall- in die Unterschallströmung über). Dies erzeugt einen kräftigen, für diesen Hubschrauber typischen Impulslärm (daher wird er auch “Teppichklopfer” genannt und ist im Anflug schon von weit her zu hören: ein tiefes niederfrequentes “wop-wop-wop-wop”).

    Dieser Lärm überlagert sich demjenigen, der aus der Wechselwirkung von Blattspitzenwirbeln und den nachfolgenden Rotorblättern entsteht. Dieser Anteil ist aber weniger im schnellen Vorwärtsflug vernehmbar, sondern im Landeanflug. (…)”

    Zudem, Herr forlorn, ist “hoax” die falsche Bezeichnung für das, was Sie meinten, als Sie es behaupteten. Korrekt wäre “urban myth” gewesen, wenn auch nur als Bezeichnung für das, was sie zu wissen glaubten, und nicht für die Sache mit dem Überschall. (> 27 Feb 2008 21:02)

  43. @Herr Dubel

    “obendrein ist die Profilform veraltet und neigt daher zu starken Stößen” – da kommt das FlapFlap her. Nicht von der Geschwindigkeit der Blätter.

    “moderne Profile gehen oft ohne Stoss von der Überschall- in die Unterschallströmung über” – Und das mit außerordentlichen Tricks, das die Blätter zum Beispiel keinen Auftrieb mehr erzeugen. Mit ähnlichen intelligenten Blätter gibt es übrigens den angeblich nicht möglichen Stealth-Modus.

    “Hoax” – ich zitiere: “Als Hoax (engl. für Jux, Scherz, Schabernack; auch Schwindel) wird heute meist eine Falschmeldung bezeichnet…” … “Ein Hoax kann auch in Form der Zeitungsente oder als Urban Legend auftreten.”

    Ein schönes selbstverliebtes Leben wünscht: forlorn

  44. Vom Inhalt her fand ich den Podcast so ja eigebtlich ganz interessant,
    allerdings verstärkt sich in der Tat hier im Nachspiel der (negative) narzisstische _Eindruck_, den ich auch im Cast vom Gast hatte.

  45. Pingback: SCALPEL.TV

  46. @forlorn

    Im Zusammenhang mit der Huey sprach ich von Überschallknallgeräuschen. Die Huey macht Überschallknallgeräusche, nicht aufgrund der Umlaufgeschwindigeit der Blätter, sondern aufgrund der speziellen Blattform. Aber: ich habe im Podcast weder von dem einen noch von dem anderen Grund für die Überschallknallgeräusche gesprochen, sondern lediglich davon, dass dieser spezielle Hubschrauber sie macht.

    Die einzige Aussage, die in diesem Zusammenhang falsch ist, ist Ihre hier im Blog gemachte Behauptung: “Auch wenn sich dieser Hoax mit dem Überschallknall hält, er ist nicht möglich.” Weiter mit whisper-mode (zum “hoax” später noch etwas):

    Moderne Entwicklungen machen den Rotor leiser. Das gibt es, darüber habe ich in der Sendung gesprochen. Was es nicht gibt, und diesen Punkt habe ich wiederholt auch hier im Blog gemacht, ist Whisper-MODE, also ein Betriebszustand, in den und aus dem der Hubschrauber während des Flugbetriebs – per Umlegen eines Schalters qasi, mittels einer irgendwie gearteten Vorrichtung – versetzt kann, so wie es eben in diversen Hollywoodfilmen gezeigt wird. So etwas gibt es nicht. Es gibt keinen whisper-mode. Es gibt nur moderne Hubschrauber, die aufgrund technischer Weiterentwicklungen und -verbesserungen leiser sind als ältere.

    Weiter: Dass Sie Wikipediea abschreiben können, weiß inzwischen, wer die Einträge auf dieser Seite liest. Dass Sie deshalb noch nicht verstehen, was sie dort abgeschrieben steht, kann ebenfalls hier nachgelesen werden. Auch wenn sie versuchen, mit ihrem Zitat zu belegen, dass “hoax” und “urban myth” identisch sind: abgesehen von einer eingeschränkt möglichen synonymen Verwendung
    der Begriffe “hoax” und “urban myth” gibt es einen entscheidenden Unterschied: den des Urhebers nämlich.
    In diesem Fall nun, also im von Ihnen behaupteten Fall des Überschallknallgeräusch als “hoax”, müsste folglich irgendwann irgendwer angefangen zu behaupten, als “Jux, Scherz oder Schabernack”, dass die Huey Überschallknallgeräusche produzieren würde und diese Behauptung hätte sich dann selbstständig gemacht und wäre bis zum heutigen Tage als “urban myth” in der Weltgeschichte unterwegs. Das wäre so etwa dass Szenario, dass Ihnen vorschwebte, als sie die Sache mit Überschallknallgeräusch als Hoax bezeichneten. Gut, egal, der Glauben eines Mannes ist sein Himmelreich. Voraussetzung selbst für diesen Fall wäre allerdings, dass die Huey eben keine Überschallknallgeräusche produziert, was sie jedoch tut.

    In ihren Ausführungen zur angeblich faktischen Unrichtigkeit einiger Aussagen, die ich in der Sendung getroffen haben, liegen Sie nicht nur einfach falsch, indem Sie mir wiederholt unterstellen, ich wisse nicht wovon ich rede (was ist eigentlich aus Ihrem Anwurf bzgl meine Ausführungen zur Autorotation geworden, fallen Ihnen da keine Verdrehungen mehr ein?) – nein, Ihre Ausführungen sind gleich zweifach falsch, denn die Unwissenheit, die Sie mir unterstellen, ist Ihre eigene. Sie glauben zu wissen, weil sie Wikipedia abschreiben können. Ich weiß, weil ich den Scheiß über Jahre studiert habe. Nicht nur sind die Aussagen, die sie mir als faktisch falsch unterstellen, faktisch nicht falsch.
    Sie ignorieren auch vollkommen den Kontext, in dem diese Aussagen getroffen wurden. Als Beispiel sei nochmal ihr “Argument” bzgl der angeblich immer konstanten Umlaufgeschwindigkeit aufgezeigt. Bei dieser “Ausführung” haben sie ganz einfach ignoriert, dass das Gespräch an dieser Stelle um Notlandung per Autorotation ging.

    So gibt es – ganz wie in ihren anderen “Argumentationslinien” (die jüngste und bei weitem lächerlichste ist diejenige, mit der Sie – selbstverständlich ohne einzugestehen, dass sie sich bei den “Überschallknallgeräuschen” vergaloppiert haben – versuchen, aus den Schreiben des DLR-Rotorblattforschers einen weiteren mir zu unterstellenden Fehler zu generieren: den vom “angeblich” als “nicht-existent” behaupteten whisper-mode eben.

    Was ist Ihr Problem? Können Sie einem milde komplexen Gedanken nicht folgen? Oder ist sture Besserwisserei Ihr genetisches Schicksal? Und schließlich: Sie wünschen mir “Ein schönes selbstverliebtes Leben”? Aber sicher doch. Danke. Und wissen sie was? Ich mir auch. Gehen Sie scheißen, Sie Idiot. Und spülen nicht vergessen.

    Ahoi

  47. Wer sich für Aviatik und insbesondere Hubschrauber interessiert, mit dem Podcast aber Mühe bekundete, sollte sich unbedingt das Buch von Heinrich Dubel kaufen. Das Buch ist eine phantastische Tour d’Horizon durch die Welt des Hubschraubers, eine Collage aus spannenden Texten und sehenswerten Bildern, mit vielen Emotionen und unendlich vielen faszinierenden Entdeckungen – der Kauf lohnt sich!

    Im Buchhandelskatalog besteht ein Problem mit der deklarierten Auflage. Man kann aber mit gutem Gewissen die letzte im Katalog verfügbare Auflage bestellen und erhält dann die aktuelle. Viel Spass beim Lesen! :)

  48. Hi,

    ich hatte auch etwas anderes erwartet, fand es aber am Ende auch sehr interessant mal andere Sichtweisen auf das Thema zu bekommen….

    Aber einen Hubschrauber aus den Medien habt ihr noch vergessen. Nämlich den aus “Trio mit vier Fäusten”. Einen geil bemalten und eigentlich nie richtig funktionierenden Sikorsky S-58T (lt. Wikipedia ;-) ).

  49. @Drombo: Er ist aber auf jeden Fall in einigen Folgen geflogen… dieser Hummelartige ;) – der mich früher auch sehr fasziniert hat… Läuft die Serie eigentlich noch irgendwo?

  50. @manka: jaja der flog schon, aber eben nie wirklich voll funktionstüchtig… Der TÜV hätte da so seine Probleme gehabt ;-)

    Lustig is ja immer in den Filmen bzw. Serien wenn auf den Anzeigen herumgeklopft wird und dann plötzlich (nach dramatischen Sekunden) funktioniert das entsprechende System wieder :-)))

  51. @manka/drombo: … das pinkfarbene Monster namens “Screaming Mimi” von der “Riptide”-Detektei, benannt nach einer Pulp-Novelle und/oder dem Pulp-Fim mit Anita Ekberg. Von diesem Modell ist im podcast die Rede, es ist jenes, mit dem ich nach dem Absturz des anderen Hubschraubers geflgen bin, in New York 1991. Nur dasselbe Modell, nicht dieselbe Maschine.

  52. Hab grad den Podcast gehört und muss mich leider einigen Vorrednern anschliessen. Heinrich Dubels Art ist für meine Verhältnisse etwas zu abgedreht. Fand es sehr anstrengend den in meinen Augen häufig recht inhaltslosen Ausführungen, seine übermässigen Betonungen haben das nicht leichter gemacht. Seine Kompetenz mag ich nicht zu beurteilen, seine Art hat aber eher die “gefühlte Kompetenz” ;) gemindert.

    Gruss
    Eike

  53. Ich war die erste halbe Stunde etwas verunsichert, aber dann fand ich die Sendung recht klasse. Wie schon ein paar andere Vorschreiber sagte, ein anderer Blickwinkel. Für mich hatte das etwas geschellschaftlich philosophisches. Wobei mich natürlich auch etwas mehr Technik interessiert hätte .. aber vielleicht geben Hubschrauber dann doch nicht so viel her.
    Das sonstige Getrolle in den Kommentaren habe ich weiter gar nicht gelesen. Nur dem Konstruktiv ist gut. ,-)

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  56. nein. Nein, leider ging diese Folge dank des unerträglichen Gastes gar nicht. So selbstverliebt, so wenig Inhalt, so viel Wert auf Pseudo-Intelektuelles-Gerede.

    Zur Einordnung: Das war der erste Podcast, bei dem ich das sagen muss. Und ich höre gerade alle Folgen von 2012 rückwärts durch..

    • Na das ist doch keine schlechte Quote.

      Bei dieser Folge scheiden sich die Geister: es gibt nur krasse Fans und solche, die sie ablehnen. Wir müssen da was richtig gemacht haben :)

  57. Da dachte ich mir wie üblich einen Sack Hintergrundwissen (diesmal über Hubschrauber) in den Kopf zu pumpen, aber ab 0:45 wurde klar, dass es ebenso sein könnte, dass der Gast in Wirklichkeit nie ein Buch über Hubschrauber geschrieben hat und Tim stattdessen mehr einen Impro-Podcast machen wollte. Vielleicht wurde das Thema “Hubschrauber” sogar kurz vor der Aufnahme einfach aus dem Stegreif genommen, und es hätte genauso gut “Flugzeugträger” oder “Müllverbrennungsanlagen” werden können ?

    Also das waren über 100 Minuten durchgeknallte Unterhaltung von der ich nicht ablassen konnte. Bitte mehr davon!

    PS: wann kommt jetzt der “richtige” Hubschrauber-Podcast ?

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