CRE204 Geocaching

Über den Spaß und die Motivation netzgestützte Ausflüge ins Ungewisse zu unternehmen

Episode image forCRE204 Geocaching Geocaching ist ein Breitensport, der sich erst mit Hilfe von moderner Technologie – GPS und Internet – hat entwickeln können, der aber immer mehr Freunde findet. Erfahrende Geocacher verstecken teils auf knifflige Art und Weise kleine Schätze und viele machen sich auf, diese Ort zu finden. Der ferne Betrachter wundert sich dabei über Leute, die an den unmöglichsten Stellen nach Dingen suchen und der Teilnehmer verbindet den Ausflug ins Grüne mit einer ganz besonderen Aufgabe.

Regine Heidorn ist eine erfahrene Geocacherin und hat schon mehr als tausend Verstecken ihr Geheimnis entlocken können. Im Gespräch mit Tim Pritlove gibt sie einen breiten Einblick in Entwicklung und Wesen des Geocachings, was den Reiz des Suchens und Versteckens ausmacht und welche besonderen Belohnungsmomente besonders für den gemeinen Nerd im Angebot sind.

Dauer: 2:55:04

On Air
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avatar Regine Heidorn
Shownotes:

95 Gedanken zu “CRE204 Geocaching

  1. Da sind sie wieder, diese Zufälle. Vor kurzem hat mich auch das Fieber erwischt und ich bin immer öfter auf der Suche nach tollen Caches. Da freu ich mich ja schon auf dieses CRE.

    Vielen Dank schon einmal im Vorfeld.

  2. Aha, Geocaching ist mittlerweile eine iPhone App, die einen augmented reality Layer herstellt. Früher sind wir noch mit Funkpeilung auf Schatzsuche gegangen. Das war vor 10 bis 15 Jahren.

  3. Schade, schade, schade. Habe voller Spannung gleich die Folge heruntergeladen, aber nach 25 Minuten hatte ich schon genug gehört :-(

    Fachlich zum Teil wenig fundierte Aussagen in Halbsätzen werden nicht dadurch besser, wenn man sie in anglizistische Phrasen packt.

    Da hat mir seinerzeit die Geocaching Spezialausgabe von Dennis auf http://www.wreds.de ganz klar besser gefallen, die leider wohl nicht mehr online verfügbar ist. Lag vielleicht auch an den qualifizierteren Interviewpartnern, die das Thema laienverständlicher rüber gebracht haben.

    Ich denke, hätte Tim Pritlove nicht mehrfach gezielt zur eigentlichen Frage zurückgeführt, wäre das nur eine Sendung für absolute Nerds (Stichwort Bitcoin, Wallet).

    Okay, wenn man selbst Geocacher ist, ist man da vielleicht auch etwas kritischer. Das ist möglicherweise auch der Grund, warum mich diese Folge leider nicht vom Hocker gehauen hat.

    Viele Grüße vom Lechfeld,
    Martin

    • …. sehe ich nicht so.
      Hatte schon recht viel darüber gehört,
      habe aber hier viele Dinge genauer erfahren.
      … auch die Sprache war für mich leicht verständlich.
      Halbsätze habe ich auch nicht vernommen.
      Kritik über 25% der Sendung ist auch nicht hilfreich.

      … typisch guter CRE Podcast eben.

  4. Hallo,
    mich hat gewundert, dass gar nicht die größte deutschsprachige Geocaching Plattform, die keinen kommerziellen Gedanken, im Gegensatz zu Groundspeak, verfolgt und von einem Verein getragen wird, in den Links zu finden ist. Wär klasse, wenn ein Link zu http://www.opencaching.de noch hinzugefügt werden würde.
    Gruß,
    Slini11

  5. Habe in Peru einen Cache geloggt, wo man sich an dem Punkt und sein Geocaching Device fotografieren musste. Das ist auch ne Alternative zu eine Logbuch.

    • Stimmt, zum Beispiel über Earthcaches, liebevoll “Besserwisser”-Caches genannt, haben wir gar nicht gesprochen … es gäbe noch Einiges mehr zu erzählen, aber das wäre voll fett lang geworden :-) (selbst für den CRE, denke ich.)

      • Ach ich hätte noch ein bischen Zeit und Lust gehabt länger zuzuhören :-)
        Aber ihr habt ja noch andere Podcasts genannt, die ich mir auf jeden Fall anschauen werden. Könntest du aber auf jeden Fall noch kurz erklären was es mit den “Besserwisseren” auf sich hat. Ich platze jetzt vor Neugier.

        • Hehe :-) Das kommt daher, daß man für Earthcaches so geologische Fragen beantworten muss. So in die Richtung “Aus welchem Erdzeitalter stammt die Steinformation”oder “Zu welcher Eiszeit entstand das Toteisloch”. Man kann sie jedoch meist vor Ort leicht herausfinden.

          Wenn ich mich nicht irre, sind diese Caches in Zusammenarbeit mit der Geological Society of America entstanden, man kann auch awards und masters bekommen: http://www.earthcache.org/

  6. Da ich schon über 3 Jahre cache bin ich gespannt auf diese Folge.

    Am Anfang habe ich noch mit dem Smartphone gecachet. Ich habe mich aber umentschieden und cache nur noch per Garmin GPSMap 62er. Es ist robuster, hat bessere Genauigkeit und man kann auch handelsübliche Batterien einsetzen.

    Mein Smartphone benutze ich nur um hin und wieder Berechnungen zu machen oder um in Codetabellen zu schauen.

    Vielen Dank für die Folge.

  7. Ich freue mich über eine neue Folge auf CRE. Ich habe bisher alle Folgen gehört und verfolge Deine Podcasts Regelmässig. Trotzdem muss ich sagen das Holger mit Wrint inzwischen für mich ein “Ersatz” geworden ist. Und zwar ein würdiger. (LNP ist auch gelungen dafür gibts 1+.)

    Aber Bitte..wenn Du es zeitlich schaffst..mehr CRE..ich würde mich freuen. Alle 3 Wochen eine Folge? :)

    Gruß Martin

    • … schade ist bei WRINT halt nur, dass Holgi nach dem Prinzip der Freien Assoziation den Interview-Partnern begegnet. Auch Informationspakete werden nicht wiederholt oder zusammengefasst. Da ist mir dann auch oft zu viel Meinung mit im Spiel. Ob nun besser oder schlechter ist da für mich nicht die Frage. Es ist halt gaaaanz anders. Ich hören ganz gerne beides. Nur Tim ist halt so nett unaufgeregt und sachlich. Meckern, in gute deutscher Tradition, kann ich schon selbst ;-). Da habe ich lieber gute Vorbilder …

  8. Fein, Fein,
    auch Tim ist auf GC aufmerksam geworden. Wo Geocachen doch eigentlich perfekt zum Titel des CRE passt.

    Vielen Dank
    sagt goeme ( auf GC: goeme+TM )

  9. Für mich als OpenStreetMapper ist die Situation auch komisch, aber zwischen Mappern und Geocachern (und vlt. auch Foursquare) Usern, scheint es nur geringfügige Überschneidungen zu geben. Viele Cacher scheinen OSM zu nutzen, aber (nicht böse gemeint) nur wenige trauen sich dann auch mal Hinweise zu geben oder gar selbst mal zu editieren. Meine Vermutung ist, dass zwar beides Freizeit ist, aber Cacher vlt. eher (in der Natur) abschalten wollen und Mapper wollen vlt. eher “was fertig machen”. Initiatifen gibt es ja, die probieren beide Communities zusammenführen, aber IMHO gibt es da keine sooooo breiten Zuspruch ;)

    • Ich würde tatsächlich gerne mehr mappen, schließlich läuft man beim Cachen doch mal die ein oder anderen nicht gemappten Wege oder noch unbekannte/neue Trampelpfade oder Waldarbeiterschneisen.
      Meistens bin ich jedoch froh, wenn ich es schaffe, meine Geocaches zu finden und zu loggen. Ich müsste mehr Notizen unterwegs machen, um hinterher genaue Angaben machen zu können. Das würde mir den Spaß am Herumstreunen und die Konzentration auf den Cache beeinträchtigen.

      Aber mal sehen, vllt finde ich einen Weg, wie sich das vereinen liesse …

      • Jup, genau das meinte ich auch mit der Trennung in Spass und “Arbeit”. Persönlich denke ich aber, dass man unterwegs sicherlich noch den ein oder anderen Hinweis über http://www.osm.org absetzten könnte, denn das ist schnell gemacht: (Webseite öffnen, rechte Werkzeugleiste, unterster Button, Hinweis angeben)

      • … Es würde ja ggf. schon reichen, die Tracks an OSM zu spenden. Der Aufwand ist dann doch sehr gering. Das Mappen an sich ist viel einfacher geworden, jedoch sehr zeitaufwändig (wenn es so richtig gut sein soll).

  10. Whoa, da bekomme ich wieder einen Zukunftsschock. Alleine der Gedanke, dass in ca 30 Jahren Leute immer noch Filmdosen fürs Geocachen haben. Dann in Wissenschaftsdokus die “unglaubliche Tatsache” präsentiert wird, dass es vor Jahren mal so was wie Analoggeräte gab – womit die Namensgebung geklärt wird.

  11. Also ich fand es eine nette Folge, wenn auch für aktive Cacher wohl eher nicht geeignet. Aber es ist ja wohl auch eher eine Folge für Nicht-Geocacher und daher ist es ja auch ok so. Nichts gegen die Gesprächspartnerin, allerdings hätte ich mir eher einen Gesprächspartner der lange dabei und intensiv unterwegs ist gewünscht weil da logischerweise eine größere Bandbreite an Wissen vorhanden gewesen wäre. Insgesamt fand ich es aber für Einsteiger ok.

    Mystery-Caches werden mittlerweile nur noch wenig gemacht und auch Multis liegen leider oft lange ungefunden rum. Zur Zeit werden super einfache Tradis am häufigsten gemacht weil offensichtlich vielen Cachern die Punkte sehr wichtig sind was das Hobby etwas verflachen lässt.

    Ein TB ist übrigens kein Fav-Punkt. Der TB wurde zwar so genannt hat aber grundsätzlich nichts mit Fav-Punkt zu tun. Coins werden fast nicht mehr auf die Reise geschickt da sie einfach zu oft geklaut werden seit sie zu teils wahnwitzig teuren Sammlerobjekten geworden sind. Und auf die Missionen von TBs und Coins sollte man sich schon gar nicht verlassen 8-)

    Zumindest bin ich schon mal froh das die Folge unseren Geocaching-Podcast in der Länge nicht überholt hat 8-)

    • Ist das, wie Deine sehr korrekte Formulierung (Gesprächspartnerin/Gesprächspartner) nahelegt, eine Geschlechterfrage?
      Ohne das persönlich zu nehmen, würde mich schon interessieren, was Dir da an Bandbreite gefehlt hat bzw wo genau Du die Grenze zu “lange dabei und intensiv unterwegs” (etwa über 5000 Funde und seit 2005 dabei?) ziehst und was genau der Mehrwert davon sein könnte?
      Jenseits dessen möchte ich persönlich tatsächlich angemerkt haben, dass ich viele Dinge gar nicht angeschnitten habe. Aus den von Dir genannten Gründen (Einsteigerpublikum).

      • Nein, das ist keine Geschlechterfrage!

        Einige Beispiele: PMO ist eigentlich schon ein gängiger Begriff, die Verbindung TB-FavPoint fand ich auch seltsam. Warum die Geschichte mit den angeblich verratenen Koords (wo es auch andere Stimmen gab) mit rein musste war mir ebenso unklar da für Newbies eher belanglos. Revieraccounts sind keine Gruppen sondern schon seit geraumer Zeit öffentlich wer wer ist und ich habe auch noch nicht erlebt das man sich auf Events zum Saufen trifft.

        Funde und Mitgliedschaft haben halt nur bedingt was damit zu tun wie tief man in der Materie steckt finde ich. Das geht nicht gegen dich persönlich, ich empfand es halt so. Und daher müssen wir jetzt auch nicht streiten (ich finde streiten per se nicht negativ) denn das ist/war ein persönlicher Eindruck von mir, nicht mehr, nicht weniger. Damit will ich niemand zu nahe treten sondern dem Podcaster ein Feedback geben.

        • Nö, sehe ich auch nicht als Streit, ich habe nur versucht, mir einen Reim auf Deine sich widersprechenden Statements zu machen, reine Verständnisfrage.
          Was ist PMO?

  12. Schöne Folge, vielen Dank!
    Ich freue mich immer wieder über die Vielfalt dieses Podcastes und Geocaching vereint ja wie von Tim schon angesprochen Technik Kultur und Gesellschaft wirklich gut.

  13. Ich hab den Podcast gestern Abend auf Arbeit gehört. Ein Großteil war mir schon bekannt, aber besonders die kleinen Geschichten zu den Stammtischen und den schönen Beispielen hat mir sehr gut gefallen.

    Der Anfang war vielleicht ein wenig unstrukturiert, aber ich wurde sehr gut unterhalten und kann es kaum erwarten, dass mein GPS Gerät endlich ankommt.

    MfG Weidekaiser

  14. Wenn jeder Geocash erst veröffentlicht wird, nachdem er von einem Reviewer kontrolliert wurde, frage ich mich, wer den auf der ISS freigeschaltet hat. ;-)

  15. Der Einstieg hätte tatsächlich etwas strukturierter sein können. Manche Cache Typen sind erst nach 1h das erste mal erwähnt worden. Für den Erstkontakt vielleicht etwas verwirrend. Alles in allem ein sehr schöner Podcast.

    Was Regine nur sehr vorsichtig angedeutet hat … die Geocacher Community ist eine der extremsten die mit bis jetzt über den Weg gelaufen ist. Ich persönlich habe einige Momente gehabt in denen ich mich nur noch gewundert habe wie man so extrem intolerant und konservativ sein kann das selbst die CSU nur noch wie leichtes hellgrau wirkt. Zum Glück gibt es auch die anderen. Nerds wie du und ich, die einfach Spass haben beim Dosen sammeln. Wer mit Geocachen anfangen will dem kann ich 2 Tips geben:

    Don’t Feed the GC Trolls. Lass sie schreien, du machst ihnen ihr Hobby nicht kaputt indem du damit anfängst egal wie oft sie es behaupten.

    Schaut vorher ob nicht evtl. OpenCaching.de genügend Caches in deiner Nähe gelistet habt. Dort gibt es Caches wie Mission G.C.@Night (OCB211) die ein Nerdpotenzial haben, das auf Groundspeak niemals veröffentlicht würde. Außerdem ist es wie im Podcast angedeutet die technisch modernere Plattform.

    • Hallo Hörer0815,

      zum einen ist der OC-Code falsch, das ist der OCB221 (nicht OCB211 welcher “Oh, Schande über mich” ist, ebenfalls deaktiviert) zum anderen ist der aktuell deaktiviert. Also nicht suchen, das wird nix werden…

      Gruß
      Kai

  16. Mal ein Thema was mich schon seit 3.5 Jahren juckt.
    Wie fand ich die Sendung? Zuerst war es etwas sprunghaft und danach gings dann doch noch ganz gut. Etwas Struktur hätte der Sendung gut getan. Da es in der GC-Gemeinde doch einige Podcaster gibt, hätte ich mir persönlich einen von denen als Gesprächspartner gewünscht.
    Na, egal … Für Newbis sicherlich Interessant!
    Grüße aus Herten, Markus

    • @Janik

      Wenn man nur ein wenig “cachen” möchte geht das wunderbar. Du darfst halt nicht den Fehler machen, Dich rechts und links der Geocaching-Portale mit dem Thema im Internet beschäftigen, bzw. maximal lesend. Dann geht das eigentlich.
      Geoaching ist ein Spiel das man auf viele Art und Weisen spielen kann: Leider gibt es immer wieder Cacher die meinen nur ihre Form des Spiels sie die Richtige.

      Gruß

      Henny-R

    • Ja, also wirklich Lust hab ich jetzt auch nicht mehr drauf. Es kam ein bisschen so rüber als wenn Geocaching hauptsächlich von Foren-Admins und Wikipedia-Exkludisten betrieben wird.

      Es ist wie mit jedem “Breitensport”. Man braucht natürlich unbedingt ganz viele Regeln und ganz viele Leute, die einem die Regeln vor den Latz knallen. Und einen Dachverband, der die Regeln macht. Und Veteranen, die Punkte und Trophäen sammeln um sich gegen Anfänger abzugrenzen. Und wenn Muggel Caches promoten, dann geht das ja mal gar nicht. Laut Vorschrift muss doch erst der zuständige Bezirksreviewer um Erlaubnis gefragt werden. Was wäre das für ein Sport, wo jeder machen kann, was er will?

      Schließlich ist Sport ne ernste Sache.

    • Hhhmmm, meinst Du ungefähr so unlustig wie einige Kommentare hier? Kaum, denn viele legen eigene Geocaches und tragen damit wenigstens zum Spaß in der Community bei.

      Abgesehen davon lässt sich Geocaching prima machen, ohne mit der Community in tieferen Kontakt treten zu müssen. Also jedeR nach eigenem Geschmack. Daher ist es auch gut, dass nicht nur der Platzhirsch Groundspeak existiert.

  17. 1:50f krampfhaft dieses elitäre Wir-vs-Muggel-Konzept aufrecht erhalten zu wollen wenn der normale Spaziergänger schon nicht mehr vor die Tür gehen kann ohne über tausende Tupperdosen zu stolpern ist an Albernheit nicht zu überbieten

    • Ja, muß sagen, daß mich das auch gestört hat. Klar, die Frau Frühtau mag sich auskennen, doch wurde sie mir über die Folge hinweg immer uncharismatischer. Dieses stete “Cacher gegen Muggel”-Gerede wirkt elitär und klingt so garnicht nach einer offenen Szene, die Neulinge willkommen heißt. Hatte ich mir anfangs noch überlegt, ob ich das Geocaching auch mal probieren wollte, hatte ich am Schluss eigentlich keine Lust mehr darauf. Glücklicherweise hatte ich dann Gelegenheit noch einmal mit einigen anderen Cachern zu reden, die dann vieles was die Frühtau sagte, dann doch extremst relativiert haben und mir versicherten, dass tatsächlich nur ein kleiner Teil der Szene so drauf sei. Auch dieses Geprahle mit der Zahl der Cachefünde und den Bewertungen der eigenen Caches sei wohl eher eine persönliche Sache der Gesprächspartnerin und nicht so szenetypisch. Stattdessen gehe es den meisten tatsächlich um den Spaß, das Abenteuer und den Anreiz “mal raus zu gehen”.

  18. Ok, ich habe von GC keine Ahnung – vielleicht hat mir die Sendung deshalb so gut gefallen :)

    Bei all den vielen Podcasts da draußen, ist CRE nach wie vor eine meiner Lieblingshows.

  19. Also ich fand die Folge auch extrem umstrukturiert, da wird wild zwischen Themen gesprungen und dann noch nicht einmal so wichtige Dinge wie der Naturschutz vernünftig angesprochen, Stichwort: vermeidung von Cacherautobahnen, verbot Dosen zu vergraben, mit Nägeln und Schrauben Caches an Bäumen befestigen etc. Gerade diese Dinge sind für Einsteiger eigentlich wichtig zu wissen. Dann wurde soweit ich es gehört habe nicht darauf hingewiesen dass man nicht in großen Gruppen losziehen sollte und überhaupt dass unauffälliges Verhalten oberstes Gebot ist zum Schutz der gelegten Caches. Alles in allem fehlten da doch so einige Wichtige Dinge meiner Meinung nach.
    Gruß,
    Gritzens

  20. Schade. Anekdoten sind nett, aber können eine strukturierte Einführung nicht ersetzen.

    Und ein paar mehr kritische Töne hätten der Sendung sicher auch gut getan, “Natürlicher Feind des Jägers” ist deutlich zu kurz gegriffen. Jäger sind in erster Linie für die Revierpflege verantwortlich, das Ansitzen ist nur ein Aspekt ihrer Arbeit.
    Tim hat zum Glück auf den Höhlenforschungspodcast aufmerksam gemacht. Dort wurde einmal gut beschrieben, was ein Anfänger in der Natur so alles falsch machen bzw. wo man sich schneller als gedacht verletzen kann.

  21. Nicht klassisches Geocaching, aber verwandt und hilfreich: Gibt’s nen Dienst (oder ne App) um WLAN-Passwörter crowdsourced zu sammeln und locationbasiert per Bulk als wpa_supplicant downzuloaden? Auf Reisen wäre das ungeheur praktisch, und die Spiel-Idee kann man auch damit verbinden. Als App sollte das auch relativ automatisch funktionieren. Any Takers?

  22. Wo kommt eigentlich das Intro her? (Wo ein GeoCacher von einem besonders fies verstecktem Cache berichtet)

    Das aus einem (YouTube-?)Video zu stammen, aber dieses ist nirgends in den Shownotes verlinkt.

    Würde mich freien, wenn du den Link nachreichen könntest.

  23. Schade, das sich hier so einige ziemlich verunsichern lassen und meinen nur durch ein paar nicht passende Kommentare dieses wirklich tolle Hobby links liegen zu lassen.

    Wenn man es so genau nimmt, dürfte man ja gar nichts mehr machen.

  24. Bei dem Bericht über den ISS Cache ist mir Gedanke gekommen, ob es nicht reizvoll wäre wenn am Ende eines Mystery Caches keine Geokoordinaten, sondern die Orbitparameter eines Cubesats heraus kämen, der mit einer kleinen Amateurfunkmailbox als Logbuch ausgestattet ist.
    Die Koordinaten könnten dann z.B. ein Two-Line Element Set sein:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Two-line_element_set

    Dafür bräuchte man aber natürlich Amateurfunkausrüstung und mit der Erkundung von Gelände hat das auch nur noch wenig zu tun…

  25. Am Anfang war es etwas chaotisch und thematisch sehr sprunghaft, gegen Ende wurdet ihr da besser :)

    Eine am Ende doch schöne Zusammenfassung, leider habt ihr die Wherigo-Caches komplett weg gelassen, die doch gerade für den IT-Nerd eine Steigerungsmöglichkeit sind.

  26. Für mich als komplett Aussenstehenden ein sehr interessanter Podcast über ein sehr nerdiges Thema ;)

    Hat mich allerdings etwas gewundert, dass keiner von euch Richard Garriott kennt. Der Mann ist seines Zeichens eine Legende der Computerspieleentwicklung, am besten bekannt für seine Rollenspiel-Serie “Ultima”. Hat im Laufe der Jahre so viel Kohle angehäuft, dass er sich irgendwann seinen Kindheitstraum erfüllen konnte und in den Weltraum geflogen ist (als erster bzw. einer der ersten Weltraumtouristen).

    • Danke für den Kommentar – das wollte ich auch gerade nachtragen. Beim Stichwort Richard Garriott wurde ich sofort hellhörig – “Lord British” war doch einer der ersten Weltraumtouristen. Dass so ein Über-Nerd wie er gleich einen Cache mit auf die ISS bringt, überrascht mich nicht. :-D

  27. Danke für den Podcast. Geocaching ist gerade für die heutige Zeit ein tolles Hobby um mal für ein paar Stunden “auszusteigen”. Was mir in dem Podcast etwas zu kurz kam, waren die technischen Details (GPS und co) und das die Cacherszene nicht nur aus “homezone-freiräumen” besteht. Viele bevorzugen es, sich den Rucksack zu schnappen und dann einige Stunden in unbewohntem Gebiet an einem einzigen Cache zu versuchen. Das ist Technik und Natur, so wie es den Reiz von Geocaching ausmacht. Dann wäre auch klarer herausgearbeitet worden, warum ein Smartphone zum Cachen nur bedingt geeignet ist.

    • Ja, und ich hätte lieber den Hinweis gesehen, dass ein Smartphone zum Ausprobieren eben doch reicht. ;) Hätte man beides in einem Satz abfackeln können.

  28. Teilweise hat man schon gemerkt, daß Regine nicht so ganz sattelfest ist. Aber ihre Geschichten fand ich gut, obwohl ich das mit dem Ferrari nicht so ganz glaube :-) Schade fand ich, daß auf die freie und unkommerzielle Plattformalternative kaum eingegangen wurde. Denn dort sind einige Fehlentwicklungen von gc noch nicht angekommen (Stichwort Powertrails oder FTF-Jagden).
    @Tim: Du wolltest doch eine Heatmap haben… hier ist eine:
    ==> http://www.flopp.net/heatmap
    Schönen Gruß aus Berlin, Mic@

  29. Nette Folge, die deutlich besser hätte sein können. Denn leider war die Gesprächspartnerin nicht so darauf bedacht, Geocaching als Faszinosum zu erklären, sondern sich als Spezialexpertin und Szenegröße zu brüsten: “Ach, ich hab ja solch geile Caches, ich bin so lange dabei, hab so großartige Bewertungen. Und diese doofen Muggel, die alles kaputtmuggeln.” Das hat furchtbar genervt und mich dazu gebracht, nach einer halben Stunde wieder abzuschalten und die Folge mit Mühe zu Ende zu hören.
    Ich will niemandem zu Nahe treten, aber ich denke, es hätte deutlich bessere Gesprächspartner/innen gegeben, als diese.

  30. Herausgabe von Nutzerdaten: Wieso eigentlich immer dieses NSA-Bashing bei gleichzeitiger Ignoranz der Situation im eigenen Land?

    Auch deutsche Behörden können Nutzerdaten anfordern. Und auch in Deutschland wird überwacht – durch deutsche Dienste, aber auch ausländische, häufig auch in Zusammenarbeit um die jeweiligen rechtlichen Einschränkungen zu umgehen …

  31. Gibt es eigentlich Möglichkeiten Sexspielchen o.ä. und Geocaching zu vereinen? Oder gibt es vielleicht schon existierende Sex-Caches?

    Theoretisch könnte man ja auch Swinger bzw. Gruppensex-Treffen und Event-Caches etc. vereinen.

  32. Inspiriert von eurem schönen Podcast habe ich letztes Wochenende mit meiner Freundin angefangen, nach Geocaches zu suchen und wir sind bei total begeistert. In dem Sinne TFTP (Thanks for the podcast)

  33. Danke für den Podcast, mir hat’s gut gefallen und ich hab’ den Ausführungen gerne gelauscht :) Nachdem ich immer dachte, Geocaching wär’ nix für mich, bzw. der Zug wäre schon abgefahren, hat mich das dazu motivert, das einfach auch mal zu probieren.

    Ich finde es etwas schade, dass hier doch einige – meiner Meinung nach unberechtigt – negative Kommentare zusammen gekommen sind. Ähnlich, wie damals mit dem Schusswaffen-CRE ist das wohl ein Effekt, der dann auftritt, wenn man ein Thema aufgreift, zu dem es eine rege Community gibt und die sich dann dazu aufgerufen fühlt, den Podcast auf’s Genauste zu sezieren, oder die Kompetenz der Interviewpartnerin infrage zu stellen und darzulegen, dass das wichtigste weggelassen wurde.

    Bei CRE geht’s ja (in Episoden dieser Art), so wie ich das verstehe, auch darum, ein bestimmte kulturelles Phänomen, in diesem Fall also die “Geocaching-Kultur” zu beleuchten. Dass das nur ausschnittsweise geschehen kann, und nur aus den Augen einer spezifischen Person, die halt bestimmte Dinge wichtig findet und andere nicht, sollte irgendwie klar sein. Natürlich kann Regine nur für die Dinge sprechen und über die Dinge Reden die sie erlebt, und wie sie sie erlebt. Und das kam für mich recht authentisch rüber; elitär und oder/arrogant wirkte es auf mich auch nicht sonderlich. Der Zweck war doch, was interessantes zuerzählen, dass zur weiteren Beschäftigung anregt – und das ist auf jeden Fall gelungen

    Also: Vielen Dank :)

  34. …. nu hab’ ich auch diesen CRE zu Ende gehört und bin
    begeistert vom Inhalt. Die letzten Sendungen waren
    doch alle von sehr guter Qualität.
    Ich bewundere Tim um die Auswahl seiner kompetenten Gesprächspartner.
    Hatte schon viel über GeoChaching gehört,
    habe es bisher aber noch nicht erfolgreich geschafft,
    mal was eigenständig zu finden.
    Nach meiner Einschätzung wurde das Thema sehr gut
    und rund präsentiert.
    Die bissigen und unNetten Kommentare zum Podcast
    erklären sich wohl in erster Linie über das bereits im Podcast angesprochene, ernsthafte und verbissene einiger Akteure.
    … schlimmer als BlogUser war wohl der Punkt.
    Ich hätte nichts anders haben wollen und nehme das
    Gehörte zum Anlass, es noch einmal mit GC zu versuchen.

    … wo findet Tim nur immer die un-aufgeregten und kompetenten Frauen ;-).

    Noch einmal vielen Dank dafür. Werde, vor Ablauf des
    Jahres, noch einmal eine kleine Spende an den großen Meister senden.

    P.S. thf hat sooooo Recht!

  35. Vielen Dank für diesen Podcast – der hat bei mir final den Schalter umgelegt, endlich das Dosenwühlen auszuprobieren.
    Im Eifer habe ich auch gleich die vermeintliche UV-Lampe bestellt, die in den Shownotes verlinkt wird (http://www.amazon.de/gp/product/B004S7WFIG/?ie=UTF8&linkCode=as2&tag=cre-21). Exakt diese ist leider bei mir nicht als UV-Lampe angekommen. O-Ton des Versands: “I am sorry this is not a UV flashlight, just the normal flashlight, our new comer does not familiar with this product and he though UV is a normal light.”
    Ich versuche jetzt die hier: http://www.amazon.de/dp/B009L83NXS

    • Das ist mir auch passiert, obwohl ich darauf achtete, die Lampe mit dem UV-Modul zu bestellen. Der Versand bot mir zwar einen fairen Rabatt, aber das nützt einem ja nichts, wenn das UV-Modul alleine teurer ist als die ganz Lampe :-)

  36. So, das war er nun, der langersehnte CRE zum Thema Dosensuchen. Ich schwanke zwischen “ganz ok” und “hätte schlimmer kommen können”.

    “Ganz ok”, weil wirklich viele Details angesprochen und auch erklärt wurden, auch so, dass völlig themenfremde Menschen sie verstehen. “Hätte schlimmer kommen können”, weil mit der Dame jemand als Gesprächspartner erwischt wurde, der zumindest größtenteils noch mit den Füßen auf dem Boden steht und noch nicht völlig zum “Berufsgeocacher” (als Beschäftigung, nicht zu verwechseln mit dem Menschen mit dem entsprechenden Nick – den kenne ich nicht) geworden ist.

    Leider fehlte dem Ganzen unglaublich an Struktur, und spätestens ab dem Moment, wo der unbekannte Begriff “Favoritenpunkt” mit dem unbekannten Begriff “Reisender Gegenstand” gleichzeitig erklärt wurde und das Ganze völlig unübersichtlich wurde gings dann ohne roten Faden kreuz und quer durch die Dosensucher-Themen.

    Habt ihr euch vor der Sendung nicht mal hingesetzt und sowas wie ein Konzept und eine Liste mit “pädagogisch klugerweise sollte man folgende Themen in folgender Reihenfolge anschneiden” gemacht? Dieses ständige Gespringe zwischen Themen hinterließ noch nicht mal einen semiprofessionellen Eindruck, sowas ist man von “Berufspodcastern” ;) wie Tim gar nicht gewohnt.

    Da half es auch nicht, dass er in bewährter Manier “dann lass uns doch mal eine Dose suchen gehen” vom Erstellen eines Accounts bis zum Fund-Log alle Schritte des Prozesses durchgehen wollte, das Ganze blieb einfach unübersichtlich.

    Leider ließ (vermutlich aufgrund der hohen Anzahl Funde beim Quasi-Monopolisten) auch bei der Gesprächspartnerin die professionelle Distanz zum großen Kommerz-Riesen etwas zu wünschen übrig, da hat ganz klar das “ich will Spaß am Dosensuchen haben – und die stellen halt die Plattform” gewonnen vor “ich könnte mich und mein Gewissen ja auch mal fragen, ob ich bei all dem Spaß diese Firma für unterstützenswert halte”.

    An einzelnen Stellen kam sowas mal durch (der Schuhhersteller, der jetzt ein eigenes Icon hat für “sponsored caches”, dubiose Verbote Restaurants beim Namen zu nennen und nur ihre Koordinaten angeben zu dürfen, etc.)

    Die Brauchbarkeit des “Freemium-Modells” hat Tim ja schon sehr schön dokumentiert – bei jeder Ansage “gib mal dasunddas in deinen Browser ein” kam treffsicher ein “oh, kannst du nicht sehen, du zahlst ja nicht” zurück. Mehr muss man dazu glaub ich nicht sagen…

    Vielleicht bin ich ja ein alter konservativer Sack, aber mir kam das “geocaching is like real estate: it´s all about location, location, location” viel zu kurz in diesem Podcast. Dass es mal um das Zeigen interessanter Orte ging, war wohl eine Nebensächlichkeit.

    Bei einigen Dingen tat es mir echt in der Seele weh zuhören zu müssen und ich dachte mir ständig “Nein, sowas kann man doch nicht auf die Menschheit loslassen! Was sollen unbedarfte Menschen von Dosensuchern denken?”

    “Das-geht-gar-nicht”-Punkte, bei denen ich wirklich mit dem Kopf aufs Lenkrad schlagen wollte (ich war im Auto unterwegs):
    – Dieses unglaublich peinliche “Meiner ist länger als Deiner”-Gehabe bei den Taschenlampen. Kein Wort davon, ob und welche Auswirkungen so ein Varta-Volkssturm-Flakteil auf das Tierleben im Wald hat und dass Dosensucher ja an sich sorgsam mit der Natur umgehen – es sei denn, sie sind nachts im Wald unterwegs.
    – UV-Lampen machen Dosen nur selten besser. Wenn dem Dosenleger sonst nichts einfällt, dann nimmt er einen UV-Stift. Bei uns in der Gegend hat sich statt des liebevollen Umschreibung “ihr braucht ein besonderes Licht” im Listing schon bei Gesprächen live unter Dosensuchern der Name “blödes Licht” durchgesetzt.
    – Nur sehr wenige Worte darüber, dass es da mal die Dosengröße “Regular” gab, damit Leute schöne Geschichten ins Poesie-Album schreiben können – und dass stattdessen die reguläre Dose heute eine lieblos in die Landschaft gerotze Getränkeflasche in spe ist.
    – Die Geschichte von der Dose in Hannover auf der Messe mit dem Interview war dann… der Abschuss auf der Negativ-Skala. Ganz ehrlich: Wenn heute der große Jeremy auf moenk treffen würde, gäbe es bestimmt lustige Fragen – und keine Huldigungen. Wie war das noch mit der “Auszählmethode” beim geocacher des Monats? Kann er nochmal erklären, warum man in Deutschland “wegen der Mehrwertsteuer” 30€ zahlen muss und im Rest von Europa 30$? Was hätte man da alles für Fragen stellen können…

    Ansonsten bin ich ja der Meinung, wer eine Dose an einem höchstfrequentierten Ort versteckt, der muss davon ausgehen, dass der Dosensucher beim Heben beobachtet wird. Und wenn mich einer fragt “was machen Sie da?” dann antworte ich “Ich suche ne Dose – Sie haben das bestimmt schon 3mal im Prekariatsfernsehen bei Gallendeo oder anderen Infotainment-Sendungen gesehen. Aber wenn Sie möchten erzähl ich Ihnen was drüber – ‘eigentlich’ ist das nämlich ebenso harmlos wie spannend.” Das Gehabe mit dem “Muggles” braucht echt keiner mehr.

    Diesesmal keinen Flatt-Punkt fürs CRE – ich hätte mir von dem Thema wirklich mehr erwartet. Sowohl von der Form, als auch vom Inhalt.

    Aber wie gesagt: Es hätte schlimmer kommen können ;)

    chrysophylax.de – unter dem Namen auch beim Dosensuchen unterwegs.

  37. Puh. Was eine unentspannte Person hat Tim sich da nur als Gesprächspartnerin ausgesucht. Das Geocaching (auch) für Leute ist, die sich an “Fleißpunkten” messen, ist ja nicht weiter schlimm. Ich kenne auch Geocacher, die das aus anderer Motivation tun.

    Den gesunden Blick auf den Rest der Welt nicht zu haben, ist aber schon bedenklich. Tief geschluckt habe ich, als Frau Frühtau von der Begebenheit auf der CeBIT erzählte. Als sie dann davon erzählt, dass es doch gut sei, ein paar Polizisten zu kennen, die im “Notfall” auch mal Nicht-Geocacher zurechtweisen habe ich abgeschaltet.

  38. Hab mich sehr gefreut bei CRE einen Beitrag übers Geocaching zu finden.
    Allerdings… irgendwie war es dann doch fast unerträglich.
    Was wissen wir jetzt? In Caches ist immer Müll, Tampons, Kondome, Geocoins kosten ein paar tausend Euro und lässt man sich machen,
    Muggels loggen geklaute Münzen auf Geocaching.com, etc.
    Also für Einsteiger totaler Blödsinn der Podcast, total unwahrscheinliche Einzelfälle werden als Normalität dargestellt.
    Tatsächlich ist in 95% aller Caches nur das Logbuch, sonst nichts, die restlichen 5% haben Tauschgegenstände unterschiedlicher Qualität, Tampons und Kondome habe ich aber bei über zweitausend Funden noch nie gehabt. Auch noch nie einen Muggeleintrag das eine Dose gemuggelt wurde, etc. Irgendwie ist das alles ein ziemlich unbefriedigendes Stückelwerk aus Einzelvorfällen und wahrscheinlich weiss hinterher erst recht keiner mehr um was es geht, geschweige denn einen Überblick zu haben. War nicht gerade der beste Interviewpartner. Schade.
    Zum CRE hätte vielleicht auch Opencaching gut gepasst, vielleicht wäre das mal einen Extra-Podcast wert? Rein Softwaretechnisch sicherlich interessant. GC.com mit den 30Euro Jahresbeitrag geht ohnehin immer mehr gegen den Strich.

  39. Ein eigentlich total interessantes Thema. Leider bin nicht über die ersten 30 Minuten hinausgekommen, da ich der Gesprächspartnerin nicht weiter zu hören konnte. Sie scheint dermaßen abgehoben und arrogant, dass es klingt, als wäre Geocaching sowieso nur etwas für “Menschen wie sie” … und dass sich die doofen “Muggel” gefälligst raushalten sollen. Schade eigentlich …

  40. Interessantes Thema.. leider vielleicht nicht die beste Gesprächspartnerin. Das GEspräch zieht sich teilweise wie Kaugummi…

  41. Bin erst vor ein paar Monaten auf CRE gestoßen und hab jetzt fast alle für mich interessanten Folgen durch. Toll! Vor allem das Bier! Wahnsinnig geiles Format.

    Aber diese Episode war die erste, die ich mir nicht zu Ende anhören konnte. Regine zerrte schon nach einigen Minuten am Nervenkostüm, so überhelblich wie sie daherkam. Als ob Geocaching eine estorische Geheimlehre wäre. Und ständig dieses “Muggel”-Gerede. Als ob alle Nicht-Geocacher nur darauf getrimmt wären, den Büchsenjägern ihre Schätze kaputt zu machen. Undheimlich uncharismatisch… : ( Schade um das Thema.

  42. Also irgendwie ist es doch recht still um das Geocaching geworden. War mal ne Zeit lang recht in und jeder wollte es machen. Ich glaube der Modetrend ist vorbei und jetzt machen es wieder wirklich die Leute die es mögen und nicht die, welche es nur machen, weil es andere auch machen :)

  43. Meine Erfahrungen mit diesem theoretisch tollen Spaß sind mehr als schlecht gewesen. Regine verkörpert da mit ihrer Art ziemlich gut das was mir diesen Spaß verdorben hat. Ich hatte einen eigenen Cache und hab viel Lob dafür bekommen, solange es mir gut ging. Nachdem eine tollpatschige Cacherin den Cache an eine unerreichbare Stelle “verlegte” und ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage war den Cache zu bergen, hagelte es regelrechte Beschimpfungen. “Ich sollte mich schämen” etc. Ich habe dann, obgleich meines Zustands, eine Bergungsanleitung verfasst. Ich dachte es könnte ja eine Art Herausforderung sein. Ich dachte auch Geocacher wären eher ein entgegenkommendes und/oder menschliches Völkchen. Ne! Danach wurde es noch schlimmer. Ich bekam anstatt öffentlich geschriebener Kommentare, persönliche Nachrichten. Aber kein “oh das ist schade” oder “gute besserung” sondern ich wurde über die Geocaching Regeln belehrt und das ich Verantwortung hätte etc. Seit dem hätte ich selbst wenn ich könnte keine Lust mehr auf diesen “Spaß”. Grüße.

  44. Leider hat sich die Szene seit dem iPhone 2007 sehr geändert. Früher war es eine sehr elitäre Gruppe von Leuten, die sich ein teures GPS Gerät geleistet haben um dem Hobbie nachzukommen. Heute geht jeder mit seinem Smartphone los und nach den ersten 20 meist sehr einfachen gefundenen Caches, kommen die dann auf die Idee selbst einen Cache zu legen. Diese können ja kaum besser sein, als die vorher gefundenen. Dadurch ist due Qualität in letzter Zeit sehr gesunken. Ok, OK… es gibt auch wirklich gut gemachte Verstecke, obwohl auch hier manche Bastler gerne übertreiben. Mir selbst macht es nicht mehr sooo viel Spaß seitdem Cachen zum Volkssport geworden ist.
    Und Micha aus Köln: Caching NICHT Catching. Kommt von Cache (Behälter) und nicht vom Fangen oder Catchen ;-)

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