CRE194 Bier

Über die Bierkultur und Hobbybrauerei

Episode image forCRE194 Bier Das Bier ist ein uns seit Jahrtausenden vertrautes Kulturelement, doch weiß kaum einer, wie man diese im wahrsten Sinne des Wortes "Flüssignahrung" fachgerecht herstellt. Der sowohl aus einer zunehmenden Konzentration im Biermarkt und der technischen Weiterentwicklung resultierende Verlust von traditionell hergestellten Biersorten bringt aber jetzt ein neue Bewegung in ein Hobbybrauertum, dass sich dem ursprünglichen Geschmack des Bieres verschrieben hat.

Im Gespräch mit Tim Pritlove erläutert Hobbybrauer Andreas Bogk Herkunft und einfache Techniken des Bierbrauens, was ein gutes Bier ausmacht und von seiner detektivischen Arbeit, der verloren gegangenen Berliner Weiße auf die Spur zu kommen.

Themen: Brot backen heißt Bier brauen; Bier selber brauen; der magische Zauberstab; Warum Weizenbier eigentlich kein Weißbier ist; Malzherstellung; Maischen; die Rolle des Hopfen; Grutbier; Warum das Reinheitsgebot nur eine Marktverzerrung ist; die Stammwürze; Verlust und Wiedergewinnung der Bierkultur; Aussterben der Berliner Weiße; Gärprozess; die Pilsrevolution; die Wiederauferstehung der Berliner Weiße; der Trend zum Hobbybrauen; Biersorten aus aller Welt.

Dauer: 3:13:52

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217 Gedanken zu „CRE194 Bier

  1. Wer ins Allgäu kommt probiere mal das Büble Bier. Ich brauche zwei Wochen nach meinem Bergurlaub hier um mich dvon zu entwöhnen.

    • Zur Erklaerung fuer alle Kommentarleser: das ist ein aehnlicher Podcast, ebenfalls mit Andreas Bogk, auch uebers Bierbrauen, aber als eine Art Reportage angelegt. Ich fand ihn sehr spannend, und ich mag nach diesen ganzen perfekt produzierten Podcasts ab und zu auch mal wieder einen mit Atmosphaere… Lohnt sich wirklich, den auch noch anzuhoeren.

  2. In Bamberg gibt es noch zwei schöne Biervarianten, die man nicht übersehen sollte:
    1. Rauchbier, wo das Malz direkt über rauchendem Feuer getrocknet wird und deshalb nach Speck schmeckt (Schlenkerla oder Spezial)
    2. Ungespundetes Bier (ohne Blubber) vom Mahrsbräu und die daraus resultierende kürzeste Bierbestellung der Welt “a U”. Kürzer wird es nur beim zweiten U, da legt man seinen leeren Krug nämlich einfach auf die Seite.

    • @Chris: Ich höre da einen Kenner heraus, ich komme mehrfach im Jahr in den Genuss AU zu bestellen. Keine schlechte Variante. Allerdings sagt mich das Schlenkerlazeug irgendwie gar nicht zu, obwohl es so der Tourirenner ist. Es schmeckt mehr rauchig als speckig, aber das sind Details ;)
      jedenfalls hab ich für meine nächste Tour nach Franken wieder Ton fürs Auto, danke dafür. Wird Zeit für einen Flattr-Acc!

      • Ein Tipp zum Schlenkerla und Rauchbier im allgemeinen:
        Man trinkt es am besten zur Begleitung eines Essens, also zur Brotzeit oder zum einem Braten. So schwer, dunkel, rauchig und speckig wie es schmeckt, passt es da sehr gut hin.
        In Bamberg trinkt man – und bekommt man, wenn man einfach “a Biä” bestellt – normalerweise ein helles Bier, z.B. das Keesmann Herrenpils. Allerdings schmecken die meist wesentlich würziger und voller als die Pendants aus den Großbrauereien.

    • Achja das Spezial, mein liebstes Bier :)
      Man muss mit dem Krug hinlegen allerdings aufpassen, dass es kein Glaskrug ist, sonst kriegt man schon mal ne blöde Bemerkung von der Bedienung ab (man macht das nämlich eigentlich um der Bedienung zu zeigen dass das Bier im Tonkrug leer ist, hat man jetzt allerdings einen Glaskrug sieht sie das ja selber).
      Wenn man zu den Harten gehört, kann man in Bamberg auch mal das Bierdiplom machen, das heißt, man muss in jeder Brauerei 1 x 0,5 Liter Bier trinken (“a Seidla”). Es gibt noch 9 Brauereien da, da leider eine von den 10 insolvent gegangen ist, allerdings kann man als Ersatz dafür ein Bier von der Versuchsbrauerei vom Weyermann trinken, welches es z.B. im Cafe Abseits gibt.

  3. Ein echt netter Podcast! Selbst ich als Hobbybrauer, der das inzwischen seit fast 10 Jahren macht habe noch das ein oder andere Neue erfahren. Insbesondere das mit der Ferulasäure-Rast (kann meine Software demnächst)! Die ein oder andere Anmerkung habe ich dann aber doch ;)

    Untergäriges Bier, das bei 12°C vergoren wurde ist aber sicher nichts was ich trinken möchte, denn bei diesen Temperaturen produziert die untergärige Hefe Geschmacksstoffe, die man nicht haben möchte. Perfekt ist nach unserer Erfahrung eine Temperatur von 7°C. Bei kälteren Temperaturen hat man oft das Problem, dass die Gärung schlecht oder gar nicht beginnt.

    Ein weiterer Punkt, der mir zu kurz gekommen ist ist die Unterscheidung zwischen dunklem Bier (Alt, Fränkisches Kellerbier) und dunklem Bier mit “heller Seele” (Stout, Schwarzbier). Bei ersterem kommt Münchner Malz (dunkles Malz) zum Einsatz während letzteres aus hellem Malz und Farbmalz hergestellt wird.

    Gruss

    Sven

    P.S.: Dein “Wordpress?” mag den Umlaut in der Mailadresse nicht

  4. Pingback: Alkohol ist ein Thema ... | Dirks Logbuch

    • Dem schließe ich mich als Dortmunder in allen Punkten an.

      Wirklich klasse Podcast. Ich brauche Platz und ein Starter-Set.

      Das macht ordentlich Lust drauf das mal zu probieren.

  5. Klassen Folge, da bekommt man richtig Lust aufs selber brauen! Sehr interessant auf die Info über die aussterbenden Hefen und, dass Augustiner noch sein eigenes Malz herstellt. Sowas gehört gefördert, also gekauft und getrunken! :D

  6. In der Tat habe ich vergessen, Rauchbier, ungespundetes und Dortmunder Export zu erwähnen. Ich verspreche aber, daß ich an diese gedacht habe! Insbesondere der Vergleich zwischen ungespundetem und britischem “real ale” ist da spannend, letzteres ist nämlich auch ungespundet.

    Und beim Stichwort Dortmund muß ja auch das Adambier erwähnt werden. Leider auch schon länger ausgestorben…

  7. Großartiger Podcast! Danke. Wenn ein NERD sich ein Hobby sucht … ;-)

    Ach so! Es muss hier ganz dringend noch ein Warnung hin! Nur mit Bier in der Hand hören. Ich war im Zug unterwegs und hatte kein Bier zur Hand und so ein Durst. Folter, nenne sich sowas!

  8. Das war wirklich ein großartiger Podcast! Zumindest beim Bier hat man Glück wenn man in Bayern bzw. direkt in Franken aufgewachsen ist ;-) Ich wohne aber trotz der ein oder anderen Unannehmlichkeit gerne hier und dass ich Biertechnisch hier sehr stark verwöhnt bin musste ich auch erst einmal lernen. Es hat wirklich viel Spaß gemacht euch zuzuhören und besonders schön fand ich ein paar Tipps, die nicht aus Franken kommen – Es wird langsam Zeit den eigenen Horizont etwas zu erweitern.

    Als kleiner Tipp: Wer zufällig Mal in Nürnberg ist, dem empfehle ich das Landbierparadies. Ein traditioneller Biergarten, der ausschließlich Bier aus kleineren Brauereien der Region verkauft ( Achtung: Wer dort eine Kola bestellen möchte wird böse Blicke ernten^^ Da gibt’s nur Saft. Allerdings ist das Mitbringen von eigenem Essen ausdrücklich erlaubt.) In der Nähe des Hauptbahnhofs haben die auch einen Laden, falls man auf der Durchreise etwas mitnehmen möchte. Schöner ist natürlich ein Biergarten einer der Brauereien direkt auf dem Land oder eine Bierwanderung!

  9. Danke für den Super-Podcast!
    Ich hatte auch schon das Vergnügen, eins von Andreas’ Bieren zu probieren und kann es nur empfehlen!
    Darum freut es mich um so mehr, dass er das jetzt professionell machen will, eine Kiste ist daher schon so gut wie vorbestellt ;)

  10. Jaaaaaaa! Erst vor ein paar Tagen dachte ich mir, ich hätte gerne einen Swimmingpool voller Malzbier! :-) Und jetzt ein Podcast über Bier und das Beste daran: MALZBIER kommt auch dran!! Ich hoffe, auch in gebührendem Umfang!! :-D Mjam mjam mjam.

  11. Eine tolle CRE-Ausgabe, sehr interessant. Und ich freue mich spontan in Franken zu wohnen :)

    Beim Lammsbraeu stimme ich Andreas zu, ist mein liebstes Pils, auch wenn es oberpfaelzisch ist.
    Bei den dunklen Bieren habe ich in Sachsen auch Rechenberger sehr gern getrunken, das bekam man aber nur in Kneipen vom Fass, da sie nicht auf Flaschen abgefuellen. Keine Ahnung ob mir das immer noch schmecken wuerde.

  12. Was für eine tolle Sendung!
    Ich arbeite seit nem Jahr in Toronto, Kanada als Bartender in ner Bar die sich auf das weltweite Spektrum der Biere und die Kombination mit erstklassigem Essen spezialisiert hat… Und als Deutscher dort anzufangen und die Ausbildung in all den verschieden styles und Brauarten zu bekommen war für mich wie ein Sprung ins kälte Wasser… Ich kann Andreas nur zustimmen und bestätigen, dass die deutschen “Fernsehbiere” eine, auf Einheits-Geschmack getrimmte, Industrieplörre ist, die sich von “Miller budweiser und co” nur durch das Reinheitsgebot unterscheiden…
    Ich kann nur dazu aufrufen die kleinen lokalen Bierspezialitäten zu probieren und damit eine Kultur am leben zuhalten!

    Grüße aus Kanada!

    Phil

  13. Tolle und interessante Folge. Wirklich gut.

    Ich finde jedoch die Qualität grenzwertig – sehr viele akustische Artefakte. Speziell auffällig wenn man mit Kopfhörer hört. (iPhone 3GS mit Instacast)

  14. Sehr schöne Sendung! Dazu eine Wöllnitzer Weiße.
    Im Übrigen empfehle ich in Bier-Fragen das fabelhafte Buch: “Bier! Das Lexikon” von Jürgen Roth und Michael Rudolf.

    • Braufaktum habe ich schon mehrfach mit Freunden verkostet. Wer besondere Biere probieren möchte ist hier richtig. Zum Einstieg habe sie ein Erlebnisset mit zwei Gläsern im Angebot.

    • Braufactum bietet Bier zum Preis von (gutem) Wein. Es gibt jedoch einen wesentlichen Unterschied. Auf jeder Flasche Wein ist exakt die Herkunft beschrieben (Ürziger Würzgarten, Chateau Chießmichteaud…)
      Bei Bieren von Braufactum erährt man nichts über die Herkunft. Das ist ein echtes Manko.

  15. Eine sehr schöne und informative Sendung!
    Selten habe ich den Brauprozess so angenehm und anschaulich erklärt bekommen!
    Nur die These zum Reinheitsgebot von 1516 finde ich ein wenig gewagt. :-)
    Ich selbst verkoste in meinem Podcast regelmäßig Bier und merke: Je mehr man probiert, desto mehr wird einem klar wie wenig man doch über Bier und Geschmack so alles weiß!

    • “Das Reinheitsgebot ” von 1516 gibt es ja so gerade nicht mehr. Was es gibt ist das deutsche Biesteuergesetz und wenn man sich das anschaut stellt man fest dass das defakto mit “Hopfen und Malz Gott erhalts” nicht mehr viel zu tun hat.

      Für alles was Verfahrenstechnisch sinnvoll ist gibt es erlaubte workarounds wie z.B. Sauermalz.

      Und warum die Zugabe von Rohfrucht verboten ist verstehe wer will.

      Gruss

      Sven

  16. Wöllnitzer! Das letzte verbliebene Bier im Lichtenhainer Stil! Davon hab ich auch noch ein paar im Keller.

    Und braufactum… ja, qualitativ durchaus ok, aber doch ziemlich teuer. Und gehört ausgerechnet zu Radeberger, die ja am Verlust der Vielfalt nicht ganz unschuldig sind.

  17. Ich finde Deutschland leidet stark unter seiner einheitlichen Bierkultur.
    Wir bilden uns echt zu viel ein auf unser doofes Reinheitsgebot.
    Und auch wenn man in Deutschland zuverlässig ein akzeptables Pils kaufen kann, heißt das noch lange nicht das das alles sein muss.

    Als Deutscher kommt man selten mit anderen Bierkulturen in Berührung.
    Ich lebe z.Z. in England und es ist ein Fest für die Sinne. Ich liebe es in ein Pub zu gehen und wie ein kleines Kind im Bonbonladen nach neuen Ale-Überraschungen zu suchen. Man kann immer probieren.
    Und wenn einem eines nicht schmeckt, dann probiert man einfach ein anderes. Man kann sich sicher sein das es ganz anders schmeckt.
    Hier schmeckt nicht alles nach Pils. (Zugegeben, die Plörre hallt hier auch Einzug. Aber eher der verwässerte Südeuropäische Amerikanische Mais Abfall)

    Und dann ist da noch Belgien…

    Wie kann der Durchschnittsdeutsche so stolz auf sein olles Reinheitsgebot sein wenn er noch nicht einmal ein gutes Trappistenbier oder ein uhriges Lambic getrunken hat?

    Rant Ende.

    Toller Podcast. Tolles Hobbie (Bier Brauen), tolle Horizonterweiterung.

    PS: Wer Rothaus mag, mag sicher auch Waldhaus. Sympatische Kleinbrauerei im Schwarzwald ohne Schäuble Bruder.

    • Zustimmung, aber:
      Im historischen Rückblick kann man aber gerade dieser Zwangsvereinheitlichung des deutschen Biergebraues doch etwas abgewinnen. Schließlich konnten so alle Facetten dieses Biertyps mit seinen streng limitierten Zutaten ausdefiniert werden, was ich persönlich gut finde. Dass sich das nun wieder einbügelt ist halt Kapitalismus und nicht Reinheitsgebot, auch wenn das anderswo anders laufen mag.

    • Man kann trotz Rheinheitsgebot gutes Bier brauen so ist es ja nun auch wieder nicht. Die ersten deutschen (nach Rheinheitsgebot gebrauten) IPA tauchen ja gerade auf dem deutschen Biermarkt auf.

      Ich selbst habe keine Problem mit Rohfrucht zusätzlich zum Malz, Gewürzen oder Hopfenstopfen. Darf alles derzeit laut Biersteuergesetz nicht ins Bier rein.

      Gruss

      Sven

  18. Pingback: NSFW052 Metaphernbeschleuniger | Not Safe For Work

  19. Hey!
    Ich war ziemlich begeistert, als ich letztens den Android-Podcast gehört habe (ich weiß, etwas spät…). Ich fänds super, wenn ihr nochmal einen machen könntet, da ja viele Probleme die damals angesprochen wurden inzwischen gelöst sind und bestimmt viele andere dazu gekommen sind. Insbesondere auch die Rolle von Google und alternativen ROMs wäre da ganz interessant. Genauso aber wieder Erfahrungswerte in der App-Entwicklung… Ich würde mich freuen, wenn da noch mal was kommen würde! Danke, und weiter so!!!

  20. Sehr feine Ausgabe!

    In Schweden gibt es erstaunlicherweise eine vielgrößere Auswahl an Bier, obwohl der Stoff da teurer ist. Oder vielleicht gerade deswegen… Ne Kneipenkette names “The Bishop’s Arms”, die es in jeder größeren Stadt gibt, hat sogar oft hundert verschiedene Biersorten. Hab ich hier noch nicht gesehen…

    http://www.bishopsarms.com/

    Tim, die nächste Sendung handelt dann von Schnaps brennen ?!? :-)

  21. Sehr schöne Sendung, hat mal richtig schön Durst gemacht.
    Hut ab vor den Hobbybrauern, steckt ja doch ne Menge Arbeit drin…

  22. Es ist traurig, dass es Tim als Hannoveraner nicht geschafft hat, dass Thema “Lüttje Lage” zu platzieren. Man, ey, so viele Spezialitäten haben wir hier doch nicht.

    Millhouse

    • Mir lag’s beim Hören ebenfalls auf der Zunge.. aber als Spezialität würde ich die Lüttje Lage nun auch nicht unbedingt bezeichnen… eher als Wirkbeschleuniger :)

  23. einer deiner besten casts… :) hat seine inspirierende wirkung nicht verfehlt…
    werde auf jeden fall unter die hobbybrauer gehen, denn dieses thema hat potential… ;)
    in diesem sinne … prost !

  24. Epic!
    Erstaunlich wie viel Wissen sich Andreas nach zwei Jahren zum Thema angeeignet hat. Hab wieder Lust bekommen, mal eins selber zu brauen. Wenn nur nicht der Aufwand wäre. Speziell die gesamte Prozedur des Reinigens in kleinen Küchen.. ;)

  25. Ich kann mich der Empfehlung für das Eschenbräu nur anschließen, besonders bei gutem Wetter, wenn man draußen sitzen kann.

    Der Neubau drum herum, der vollkommen untypisch für den Wedding ist und in der Gegend eher deplaziert wirkt, ist übrigens ein Studentenwohnheim.

    Eine Website hat das Eschenbräu auch
    http://www.eschenbraeu.de/

  26. Pingback: blog.coaster.de » Blog Archive » Axel Springer und Bier

  27. Pingback: ANY020 – Feuchtwarm - anyca.st

  28. Super Sendung! Mühlen Kölsch ist auch für mich das beste, den heiligen Krieg will ich jetzt auch nicht aufmachen. Musste bisher auch nur einmal Alt trinken =)
    Noch(!) nicht getestet ist http://braustelle.com in Ehrenfeld, dort wird Helios gebraut, der Brauer und Besitzer soll sehr experimentierfreudig sein.

    Keep up the good work!

  29. Mal wieder ein sehr gelungener, ohrenflauschiger Podcast. Vielen Dank Euch beiden! Dabei würde ich mich eher als Nicht-Biertrinker bezeichnen (ein paar Ausnahmen von e.g. das belgische Gulden Drake mag ich). Als Bioinformatiker ist mir bei Andreas’ Geschichte über die Rettung von Brettanomyces-Zellen aus den alten Bierbeständen sofort die Idee in den Kopf geschossen, dass man das Genome des Stammes sequenzieren und somit der Nachwelt/Wissenschaft erhalten sollte. Und wenn du noch weitere Stämme aus ihren Zeitkapseln rettest, könnte man diese dann noch vergleichen und die geschmackrelevanten Gene bzw. die Proteien, für die sie codieren, determinieren. Naja, leider kostet so eine Sequezierung noch einige Tausend Euro, aber die Preise fallen auf Grund der technischen Entwicklung weiterhin rapide. Ggf. wäre das auch ein schönes Projekt, das man crowdsourcen könnte.

    • Eine Sequenzierung wäre für Forschungszwecke interessant, fürs Bierbrauen oder für die Bewahrung ist es erstmal zweitrangig. Dafür wäre es wichtiger, wenn man die jetzt gerettete Hefe verwendet und möglichst weit verbreitet, damit sie eben nicht wieder verlorengehen kann.
      Ein Vergleich verschiedener Brettanomycesstämme (aus Belgien, UK und auch aus alten Bierproben) wäre schonmal spannend, um zu sehen, was es zwischen den Stämmen an Unterschieden (wenn überhaupt) gibt. Das wird aber erheblich teurer als die Summen, um die es beim Crowdfunding geht. Und ist eher ein mehrjähriges Forschungsprojekt für eine Uni (vielleicht begeistert ja jemand den Prof. am Lehrstuhl für Brauwesen an der TU dafür) für das man erstmal grösseren Mengen an Drittmitteln einwerben muss.
      Die Sequenz zu kennen sagt aber auch noch nicht, das man daraus irgendetwas ablesen kann. Das erfordert wahrscheinlich noch erheblich mehr Forschung. Selbst beim humanen Genomprojekt (wo ja nun wirklich erheblich grössere Summen hineingesteckt worden sind) beginnt man in einigen Bereichen so langsam Dinge zu verstehen.

      • Ich gebe zu dass bei mir ein wissenschaftlicher Automatimus abgelaufen ist als ich das Podcast gehört. Es stimmt wohl – die Sequenzierung würde dem einfachen Hobbybrauer vorläufig nicht weiterbringen. Selbst wenn er/sie die Sequenz haben sollte und ihm/ihr der Stamm absterben sollte, würde ihn/ihr das momentan nicht viel helfen. Die sogenannte synthetische Biologie steckt momentan noch in ihren Kinderschuhen – langfristig sieht das aber anders aus und da kommt noch viel auf uns zu. Du hast auch richtig das übliche Prozedere beschrieben, wie so ein Projekt akademisch angegangen werden würde. Man könnte aber ein weniger visionärer sein und dieses Projekt aus der Academia in das wachsende Feld der Citizen Science tragen. Gerade mit einem Forschungsobjekt zum Thema Bier ließen sich reichlich Leute begeistern, würde ich annehmen. Die Sequenzierkosten fallen seit ein paar Jahren auf Grund der sogenannten Next-Generation Sequenziermethoden rapide und ein Ende ist hier vorläufig nicht in Sicht (das sogenannte (humane) 1000$-Genome ist in greifbarer Nähe). Das ließe sich auch locker mit Crowdfunding stemmen. Zudem sind Hefen gut studierte Modellorganismen und es gibt hier reichlich Wissen (Annotationen), die sich leicht übertragen ließen. Die relevanten Unterschiede von Brettanomyces ließen auf Grund dessen wahrscheinlich schnell bioinformatisch finden, besonders wenn es sich um metabolisch und nicht regulatorische Differenzen handeln sollte. Aber ihr habt recht – Andreas, sollte seine zeitliche und finanziellen Ressourcen in die Brauerei selber investieren. Die Weiterverbreitung des Stammes bzw. abgeben an eine Stammsammlung ist natürlich das einfachste. Und wenn viele den Hobbybrauer den Stamm nutzen und Mutationen auftreten kann es langfristig wissenschaftlich noch interessanter werden – OpenYeastSNP is calling. :)

        • Für Hefe ist ein erneutes entstehen nur auf Basis der Gensequenz auf absehbare Zeit nicht zu erwarten. Es gibt in dem Bereich Forschung von Craig Venter mit minimalen Bakterien, aber auch da gibt es Probleme mit der Zellmembran (wenn ich mich richtig erinnere nutzen die “entkernte” Bakterien”), de novo gibts zumindest noch nicht. Hefen sind aber nun noch komplexer als Bakterien.
          Das Genom von Hefen ist mit 13 Megabasen nicht sonderlich gross, ob man da das Referenzgenom von S.cerevisiae als Scaffold nutzen kann, müsste man ausprobieren, vermutlich geht das aber.
          Bezüglich der Änderungen bin ich aber skeptisch. Erfassen kann man die sehr schnell, was das dann am Ende bedeutet, wird man in einzelner Forschung herausfinden müssen. Also die Varianten nehmen, schauen was sich verändert usw, das ist ein mühseliges Geschäft.

          • Na hoppla, ein Stamm von Brettanomyces bruxellensis (anscheinend hat sich der name Dekkera bruxellensis statt dessen durchgesetzt) wurde schon sequenziert (Originalartikel dank Open Access hier einsehbar http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0033840 ; die Sequenz http://www.ncbi.nlm.nih.gov/genome/?term=AHIQ00000000). Sprich die Assemblierung wäre sogar noch leichter als mit S. cerevisiae als Referenz und man müsste nur die Differenzen zwischen den Stämmen identifizieren. Und sollte er der Berliner Stamm mal hops gehen, könnte man die relevanten Enzyme in den Australischen hineinklonieren. Das würde einem eine Neusynthese a la Venter ‘s Mycoplasma laboratorium (die wie beschrieben noch in weiter Ferne des Laboralltages liegt) ersparen. Andreas’ Crowdfunding-Aktion war sehr erfolgreich. Vielleicht reicht es bleibt was für eine Sequenzierung über. :) Wie auch immer, viel Erfolg, Andreas!

  30. Das war wirklich ganz phantastisch. Also wenn Andreas Bogk nicht Honorarprofessor für Heimbrauwesen wird, dann wüsste ich nicht, wer dafür sonst infrage kommt.

    Endlich habe ich verstanden, wie Bier brauen funktioniert. Es ist zwar nutzloses Wissen, da ich gar kein Biertrinker bin, aber es war dennoch äußerst interessant.

    Eine weitere Bogk-Folge, diesmal über Spirituosen, liegt auch in meinen Augen nahe. Nicht nur, dass man darin die Lüttje Lage unterbringen könnte, Whisky hat doch auch irgendwas mit Gerste und Malt zu tun – das liegt doch nun wirklich sehr nahe.

  31. Endlich mal wieder ein richtig guter und interessanter CRE Podcast (inzwischen ein sehr seltenes Ereignis, für dieses sozio-kulturelle Zeugs, was es sonst oft gibt, habe ich rein gar nichts übrig).

    Es freut mich, dass Rothaus mit Tannenzäpfle auch positiv erwähnt wurde. Wie einer meiner Vorkommentatoren möchte ich an dieser Stelle auch noch einmal auf Waldhaus hinweisen: http://www.waldhaus-bier.de/.

  32. göttlich!!

    danke!

    immer besonders, wenn es ums essen/trinken geht. ;-) kaffee war auch schon herausragend. kakao als nächstes??

  33. Großartige Ausgabe!

    Ich kann allen Nerds, die nicht zur BruCon kommen, nur wärmstens empfehlen zur nächsten Fosdem (http://fosdem.org) in Februar zu kommen. Da gibt es neben reichlich Computer-Kram und reichlich belgisches Bier, vor allem am Freitag beim Bier-Event im Delirium-Café. Einfach mal mutig sein und nicht immer nur Pils trinken; es gibt viel zu entdecken!

    Grüße aus Belgien und Prost!

  34. Danke für diesen Podcast, mal wieder genau ins Schwarze getroffen!

    Nachdem ich nur wenige km davon auf die Welt gekommen und seit dem 13. Lebensjahr abhängig bin, muss ich aber noch kurz klugscheißen: Die Bronte kommt ursprünglich aus Dietenhofen (auch Franken). Mit Köstritz hat sie soweit ich weiß nichts zu tun.

  35. In Spalt, in Spalt, dou wern di Leit gor alt; sie kenna nix dafier, dös macht ös goute Bier.

    Als Franke (zwischen Nürnberg und Spalt) ist einem wohl gar nicht bewusst wie der Rest der Nation leidet. Hier gibt es überall gutes Bier und in letzter Zeit auch immer mehr Mini-Brauereien. Viele Getränkehändler bieten Mischkästen von Brauereien aus dem Umfeld.

    Was Weizen angeht, würde ich Gutmann empfehlen. Wenn man für eine Feier einkauft und ein Weizenbier sucht, was garantiert jeden glücklich macht, ist das die beste Wahl. Wobei ich sehr die dunklen Weizen liebe. Da ist das von der Neumarketer Lammsbräu ganz vorn. Aber sogar ein Tucher ist nicht übel.
    Worauf im Podcast nicht eingegangen wurde, ist die gesundheitliche Wirkung. Die alkoholfreien Weizen von der Neumarkter Lammsbräu sind als isotonisches Sportgetränk sehr zu empfehlen.

    Übrigens: Was die Hobbythek angeht. Meine Frau hat vor 13 Jahren ein Forum dazu eröffnet, da ist seit Einstellung der Sendung nicht so viel los, aber prinzipiell lebt es noch: http://hobbythek-forum.plaudern.de/index.htm

  36. Pingback: Wintereinbruch und Bierdurst | ToMi

  37. Vom Feinsten. Irgendwann musste eine Folge kommen, die “Kaffee” toppt. Vielen Dank! Weil ihr das Sauerbier so mögt: Seid ihr mal in Leipzig und habt Lust auf Gose (das ursprügliche Goslaer), würde ich euch gern aushalten.

  38. Ein toller podcast. Zum Thema BW muss ich noch was zum Besten geben.
    Total verrückt! Früher habe ich bei meinen Eltern im Sommer zum Grillen manchmal Berliner Weiße getrunken. Und als wir dieses Jahr Pfingsten einen Kurzurlaub an der Ostsee gemacht haben und ich in einem Restaurant auf der Getränkekarte Berliner Kindl (genau die hatte mein Vater immer) gesehen habe, habe ich mich an den erfrischenden Geschmack erinnert und dachte: ” Die trinkst du mal wieder”.
    Was soll ich sagen. Als meine Frau mich gefragt hat, ob es mir so gut wie früher schmeckt, habe ich gesagt: “Nicht schlecht, aber irgendwie habe ich es anders in Erinnerung”. Ich wollte es dann noch mal ausprobieren und habe mir zu Hause welche gekauft. Ich habe es dann auch noch auf das vermeindlich falsche Glas, falschen (Himbeer-) Sirup oder die falsche Erinnerung geschoben, dass es irgendwie anders schmeckt. Aber vielleicht hat mich meine Geschmackserinnerung doch nicht getäuscht und man scheckt es eben doch!
    Wenn es wieder die “echte” Berliner Weiße gibt, bin ich wieder dabei!

    • Habe eben, eigentlich auf der Suche nach einem anderen raren Bier, im KDW eine Berliner Jahrgangsweiße von Brewbaker gefunden und für teuer Geld gekauft. Gemäß Web-Seite (http://brewbaker.de) eine kleine berliner Brauerei und mit auch noch andere Vertriebspartnern in Berlin, wo das Zeug, hoffentlich etwas preiswerter, zu bekommen ist. Probiert hab ich noch nicht, sieht aber rein vom Eindruck her ganz integer aus. Also hoffentlich “wie früher” … Ich heb’s mir noch auf, bis es warm ist …

  39. Pingback: Bier-Cast! | n0m0nk

  40. Pingback: Links CLXXXV - Der Shopblogger

  41. Das war mal ein richtig interessanter Podcast! Bzw. habe ihn erst halb durchgehört.
    Ich wohne seit 30 Jahren wenige hundert Meter von einer sehr großen Privat-Brauerei entfernt. Manchmal, wenn der Wind richtig steht, gibt es diesen Braugeruch der tatsächlich ein bißchen nach Brotbacken riecht.
    Manchmal kommt es mir vor, als würde es sehr lecker riechen, dann wieder ein bißchen nach nasser Waschlappen.

    Wie Bier allerdings tatsächlich gebraut wird, wusste ich nicht.

    Am liebsten würde ich jetzt gerne eines von Andreas’ selbstgebrautem Bier probieren.

  42. Als Andreas davon berichtete, wie er aus 23 Jahre alten Flaschen “Berliner Weiße” die Hefe extrahierte und im Labor wieder zum Leben erweckte, blendete sich vor meinem inneren Ohre die Titelmusik von “Jurassic Park” ein und ich hätte vor Rührung fast eine kleine Träne vergossen.

  43. Grossartige Sendung zu einem meiner Steckenpferdthemen! Kann jemand bitte nochmal mein Scheinwissen kommentieren, dass in der Antike und bis ins Mittelalter, Bier auch eine Art war Brot (bzw Getreide) zu konservieren (wg Alkohol) bzw das Trinkwasser zu desinfizieren, weshalb man damas auch Kindern Bier statt Wasser zu trinken gab.

    Zur CAMRA: In Cambridge (und sicher auch andernorts) veranstalten die ein jährliches Beer Festival im Frühsommer. Das ist eine ganz grossartige Veranstaltung, wenn man die Chance hat, da mal vorbeizukommen. Da kann man unter sachkundiger Anleitung ein paar Hundert Biere verkosten.

    • naja, desinfizieren tut das nicht, schon gar nicht bei den damaligen ~3/mille, aber das, was im Bier lebt, ist eben nicht mehr ungesund:)

  44. Hab` gerade dem CRE gelauscht – dem ist absolut nichts hinzuzufügen – PROST!
    Als Exilfranke habe ich während des Podcast mehr als nur einmal eine Träne in meine letzten Frankenbiere vergossen…

    Vielen Dank dafür

  45. Noch sehr viel interessanter als erwartet und gewohnt nerdig mit überraschend biologisch-chemischem Tiefgang. Ebenfalls beeindruckend, dass es zwischen monoxyds 95 Minuten-Podcast und Tims 193 Minuten-Opus so gut wie keine inhaltlichen Überschneidungen gab.

    Ich seh’s schon kommen: Erst bringt mich NSFW dazu, das Brownie-Backen anzufangen und nun kommt noch das Flüssigbrot hinzu :)

    Ein Followup wäre schön, sobald sich die Ergebnisse des Berliner Weiße-Experiments absehen lassen (gerne auch als Skype-Call in NSFW).

  46. Pingback: Bierfolge – CRE – Technik Kultur Gesellschaft | microbier

  47. So, jetzt habe ich mir Bier besorgt und höre nochmal in den Podcast rein, nachdem ich ihn schon durchgehört habe :-D
    Ist ja echt gemein, sowas anzuhören ohne Bier trinken zu können!

    Was mir dabei auffiel, bzw. Fragen die offen blieben.

    – sollte es statt “Bier brauen” nicht eher “Bier kochen” heißen? Woher kommt das “brauen”? Zutaten zusammen brauen im Sinne von zusammen kochen?

    – Woher komme der relativ hohe Kaloriengehalt? Meine Idee wäre, von der Stärke aus dem Malz, das zu Zucker und dann zu Alkohol wird?

    – Ich mag bitteres Bier nicht, könnte man auch ohne Hopfen Bier machen? Also die Maische einfach mit Hefe zu Bier machen, den Hopfenschritt überspringen?

    – Wenn Malzbier (Karamalz fiele mir da ein) im Grunde Biersud ohne Alkoholumwandlung ist, könnte man das Malzbier nehmen als Basis und daraus “richtiges” Bier machen?

    – Was hält Andreas als Kenner vom “Erdinger” Bier?

  48. Toller Podcast, vielen Dank!

    Ein Tipp hat mir allerdings gefehlt. Wer wirklich gutes, “lebendiges” Bier
    in Berlin sucht, muss unbedingt mal zum Brauhaus am Südstern. Super Qualität, extrem aufgeschlossener Braumeister.

    Und von wegen gute Pilsner in Deutschland: das Wismarer Brauhaus Pilsener vom Brauhaus am Lohberg zu Wismar ist für mich der absolute Spitzenreiter. Wird leider nur vor Ort verkauft, aufgrund der geringen Haltbarkeit.

    Hat mich übrigens sehr gefreut, dass das Spalter aus meiner Heimat erwähnt wurde :-)

  49. Pingback: Das Projekt eines Hobbybrauers: Die ursprüngliche Berliner Weiße | freubreu

  50. Danke für den Podcast,

    hatte das mit dem Brauen vor Jahren mal mir diesen Braukits versucht. Versuch scheiterte aber am Heißtrub. Bis in die Flasche hat es das Bier geschafft. Sobald man aber die Flasche wieder geöffnet hat, kam einen alles entgegen geschossen.

    Hab jetzt wieder 2 Liter (diesmal ohne Heißtrub) probiert. Der erwähnte Shop ist total toll, weil man da auch kleine Mengen bestellen kann. Ist sehr praktisch.

    BTW: Beim Brauen finde ich immer die tollen Düfte sehr aufregend. Wundere mich, warum das bei der Brauerei, bei der ich öfters vorbei gelaufen war nie der Fall war. Das hat eher gestunken.

  51. Pingback: NSFW053 Spucki muss ins Heim | Not Safe For Work

  52. Ich muss unbedingt noch eine Lanze für die Allgäuer und oberschwäbischen Brauereien brechen. Da gibt es noch eine Menge kleinerer Brauereien mit besonderer Note. Erwähnenswert finde ich die Berg-Brauerei (Ulrichsbier), Brauerei Härle ( nur regionales Getreide, macht aus dem Malz auch eine eigene Limonade – Seezüngle) und Meckatzer Bräu.
    Tannenzäpfle von der Staatsbrauerei Rothaus ist nicht schlecht, aber eben eine Großbrauerei mit Parkplatz in der Geschäftsleitung für abgelegte Politiker.

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  56. Ein sehr schöner Podcast. Es freut mich vor allem, dass das homebrewing im Moment gerade so im Trend liegt. Ich selbst habe das Glück das mein Vater schon vor ca. 10 Jahren damit angefangen hat und das obwohl wir im Schwarzwald schon eine ordentliche Auswahl ein guten Bieren haben. Das Tannenzäpfle hat es ja inzwischen bis in den Norden geschafft, unsre Hausmarke bleibt aber das Alpirsbacher Klosterbräu (übrigens haben die einen Online Shop unter http://www.alpirsbacher.de/online-shop/ mit Mix zum probieren).

  57. Mal ne technische Frage, ich habe eben in den Shownotes nach einem Link bezüglich der angesprochenen Porkert Mühle gesucht und keinen gefunden. Wenn ich in Instacast schaue gibt es dort aber einen. Hat das einen Grund das die Linklisten nicht gleich sind?

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  59. Weil ich gerade mit dem MetaMate Fabricio über eure Sendung gesprochen habe. Mier, also das Mate Bier ist natürlich kein Biermischgetränke, sondern ein mit handgepflückter Mate aus dem brasilianischen Dschungel in Kreuzberg gebrautes Bier (also ohne Reinheitsgebot :-). Das Rezept natürlich unter einer CC-Lizenz im Netz http://www.metamate.cc/cc.html .

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  61. Mann, danach hatte ich echt Lust auf ein Bier! Bin sonst gar kein Biertrinker, aber an diesem Sonntag bin ich doch echt bei der Tanke vorbeigefahren und hab mir ein Budweiser in die Trinkflaschenhalterung meines Fahrrads geklemmt :)
    Ähnlicher Effekt wie bei der Brettspielsendung: Danach hatte ich auch voll Lust auf Siedler von Catan. Das ist immer ein gutes Zeichen für einen Podcast.

    Wann kommt die Sendung über Speiseeis??

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  65. An den Berliner- Weisse- Forscher
    Hi, habe mir mit der Sendung heute die Nachtschicht erleichtert (KFZ-Industrie). Sehr interessant, danke dafür.
    Anmerkung: es gibt seit kurzem ne Podsdammer Weisse, die die von Kindel um Längen schlägt. Ist von der Braumanufaktur und gibts im Bioladen in der 0,5l Bügelflasche. Sollte also auch in 50 Jahren nicht nach Rost schmecken… Gekauft im Kiezladen Pankow, über Hefen und Gährverfahren weiß ich aber nix.
    grrrrrreetings njr

  66. Ein großartiger Podcast. Nun möchte ich ein gutes Bier trinken und habe keines zu Hause.

    Ich komme aus dem Saarland – und hier sieht es mit Bierkultur ziemlich jämmerlich aus. Der Lokal-Mogul – dem die Welt das MiXery zu verdanken hat – verschlang so ziemlich alle Brauereien, die nicht bei drei auf den Bäumen waren.

    Die Meinung zum Reinheitsgebot sind allerdings kritisch zu betrachten. Sicher ist es nicht mehr Zeitgemäß, aber es hat einen ganz praktischen Nebeneffekt: Es schützt uns – größtenteils – von den Chemischen Zusätzen der Lebensmittelindustrie. Ich mag mir gar nicht ausmalen, was so alles im Bier drinnen wäre, wäre es nicht verboten.

    Grüße

    • @pascalturbo:
      “…Sicher ist es nicht mehr zeitgemäß…”

      PS: – Wenn gar nichts mehr geht, kommt der Polit-Talkshow-Gast mit fast hundertprozentiger Sicherheit mit der Standard-Begründung “aber das ist doch nicht mehr zeitgemäß”. Dies ist ein Scheinargument mit Null-Aussage, es nervt mich seit Jahren, wenn ich es höre oder auch lese…

      PPS: – Nicht persönlich nehmen. Mein Problem…

  67. Pingback: The capital of beer « Watch out, Brussels!

  68. Gibt’s bald mal wieder eine neue CRE Folge? Ist jetzt doch schon wieder einen Monat her. Oder machst du gerade allgemein bei deinen Podcasts eine “Sommerpause”?

  69. Pingback: CRE Interview-Podcast zum Thema Bier | Weizenblog

  70. Ich würde den Podcast gern noch mal hören (hab ihn leider gelöscht), aber leider ist er gerade irgendwie down. Hat jemand n Mirror für mich?
    Danke schonmal…

  71. Neulich beim Späti ne “Wulle” gezischt.
    Erstaunlich köstliches Bier aus Stuttgart…
    Als eingefleischter August aus München kommt das nicht leicht über meine Lippen!
    Toller Podcast!!!
    Grüsse, Flo

  72. Pingback: finnsland» Blogarchiv » Bier, DIY, das Internet und ausgestorbene Sorten wiederbeleben.

    • Schreib doch mal ein Update auf metaebene.me, was du podcast-technisch so vor hast. Ich bin sicherlich nicht der einzige, den das sehr interessieren würde…

  73. Pingback: CRE 194: Bier « LoewenStahl

  74. Pingback: Lieferung der Brauutensilien | Sven's Weekend Brewery

  75. Pingback: WMR48 – Auch Schleimhäute brauchen mal Pause (mit Fräulein Tessa) | Wir. Müssen Reden

  76. Pingback: Biertest « wortscheune.

  77. Tim, Andreas,

    habt Dank für den letzten Tropfen in mein übergelaufenes Fass.
    Mein erstes selbstgebrautes Bier, ein dunkles Ale ist grad mit der Nachgärung durch und lagert gut gekühlt, wartend auf seinen Untergang.
    Erstaunlich, dass es sogar jetzt schon schmeckt.

    Beste Grüsse,
    $

  78. Pingback: Podcast über die Herkunft und einfache Techniken des Bierbrauens | Kochfreunde

  79. Hey,

    eine der besten folgen dieses ohnehin superben Podcasts! Freu mich schon wie ein honigkuchenpferd auf die nächste folge, die hoffentlich bald aufschlagen wird? :-)

    holladiho,

    J.

  80. Malzmühle lebt meiner Meinung nach von seinem guten Ruf. Die Bierqualität hat nach meinem Geschmack deutlich nachgelassen, das Bier ist deutlich heller geworden. Dies mag an der Modernisierung des Sudhauses liegen*, ich vermute aber, dass man im Zuge der Neuausrichtung sogar die Rezeptur geändet hat.
    Ich kann jedem, der Kölsch mag, das Pfaffen-Bier empfehlen, welches in Lohmar auf einem Bauernhof in recht kleiner Menge nach kölscher Art produziert wird und eigentlich nur in Köln am Heumarkt bzw. im Umland bei Trinkgut oder Edeka zu kaufen ist**. Leicht bernsteinfarben und sehr malzig im Geschmack.

    Tannzäpfle ist übrigens lediglich die Bezeichnung der 0,33l-Flasche bei Rothaus! In den meisten Fällen ist das Rothaus Pils gemeint, wenn vom Tannzäpfle gesprochen wird!

    * http://www.ksta.de/wirtschaft/koelner-brauerei-generationswechsel-in-der-malzmuehle,15187248,12854036.html
    ** http://www.max-paeffgen.de/

  81. Hey Tim und Andi,
    mal wieder eine echt super Ausgabe! Hat Spaß gemacht euch zuzuhören.
    Leider bin ich grad in Schweden und hier ist das Bier unbezahlbar. Bezahlbar ist nur Dosenbier mit 2,8% oder 3,8%. ;-(
    In eure Shownotes/Linkliste muss noch Lammsbräu rein. http://www.lammsbraeu.de
    Grüße aus Uppsala,
    Conny

  82. Vielen Dank für das tolle Gespräch,
    jetzt kriege ich auch noch Lust selber Bier zu brauen, aber ich habe doch noch meinen Met Ansatz erst mal fertig zu stellen.
    Interessant fand ich die Teile, die sich mit dem Aussterben der Biere in Deutschland befassen, echt schade. Ich dachte ja auch, dass es Berliner Weiße noch geben würde, aber da hat wohl der Name auf dem Etikett getäuscht. Das letzte was ich getrunken habe war auch schon in der Flache vorgemixt, war nicht wirklich toll.
    Dafür habe ich mich letztes Wochenende gerade wieder mit schönen, Bieren eingedeckt. Bert’s Bierhuis [1] in Utrecht sei Dank. Wer mal in der Gegend rumläuft, es lohnt sich. Sehr viel Auswahl mit tollen vor allem belgischen Bieren.
    Eine tolle Erfahrung, von der ich ein Schnapsglas einmal abbekommen habe, war das 43% Schorchbock [2], so viel Geschmack in einem Schnapsglas hatte ich selten. Gerade habe ich gesehen, dass sie es auf über 57% geschafft haben.

    [1] http://www.bertsbierhuis.nl/totale%20assortiment.html
    [2] http://www.benz-weltweit.de/derbraeuvomberch/

  83. Pingback: MoM 004 För Gotlands och Ölens frihet! | Malt och Miljo

  84. Ein Kölsch-Vertreter, ein Altbier-Vertreter und ein Pils-Vertreter treffen sich nach einem harten Arbeitstag in der Kneipe. Der Kölschvertreter bestellt sich ein kühles Dom-Kölsch, der Altbiermensch ein Düsseldorfer Alt und der Pils-Vertreter lediglich ein Wasser. Fragen die anderen Beiden warum er denn nicht sein Bier bestellt. Daraufhin dieser “Wenn Ihr kein Bier trinkt, trink ich auch keins!”

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  87. Ich wollte übrigens noch anmerken das mann in Schottland auch brauen studierten kann. Als genauer gesagt studiert man Brewing and Distilling in Fachbereich Life science and der Heriot-Watt University in Edinburgh. Ich hab ja ein drei viertel Jahrzehnt and der Universität gearbeitet. Und auch einige meiner Freunde waren in dem Fachbereich aktiv. Einer der Bekanntesten Absolventen ist einer der zwei Gründer von Brewdog. Was mich noch zu meinen Empfehlungen bringt. Brewdog’s Punk: Sehr frisches, stark Hopfen lastigs IPA, mein absoluter Favorit. Die machen auch noch ein abstruses Stout das Tokyo, 18%, Kaffee, Schokolade, brandy, finden sich in der Flasche, sehr elegantes Dessertbier.
    Viel Spass
    J

  88. Pingback: Podcast, Hacker und Bier

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  90. Pingback: Läufer des Jahres « marathonmann.de

  91. Pingback: Bierbrauen - ich versuche meinen ersten Sud

  92. Pingback: November 2012 | BielinskiBlog

  93. Pingback: Hier gibt’s Bier | Sebastian Fiebrig

  94. Pingback: Alkoholische Podcasts | The Finer Stuff

  95. Schön, dass jetzt auch kleine Biersorten wieder grosse Resonanz finden, genauso wie die Kunst des Bierbrauens. Es sah ja eine Weile mal so aus, als würden die grossen Konzernmarken alles überrollen.

  96. Pingback: das war 2012 | schorleblog

  97. Das Thema „Bier selbst brauen“ erfreut sich immer mehr an Beliebtheit.
    Was in anderen Ländern richtig „boomt“ ist im Land des Bieres noch eher
    eine kleine Minderheit. Dabei ist es einfacher als man denkt.

    Prima Podcast, der dazu beiträgt, dass Hobbybrauen zur Selbstverständlichkeit wird.

    Das Leben ist viel zu kurz um schlechtes Bier zu trinken.

    Liebe Grüße vom
    Zebulon

  98. Pingback: November 2012

  99. zum zweiten Mal gehört! Super Podcast. Glaube irgendwo gelesen zu haben, dass 2012 das Brauereisterben sein Ende hatte und es das erste Mal mehr Neugründungen gab als Todesopfer… Ein gutes Zeichen für das Bier!

  100. Pingback: Es ist Bier geworden | Hobbybrauerei Losse

  101. Pingback: eldersign.de » Blog Archiv » Tagebuchbloggen 05/2013 – Sprachloser Chef, Kollegin Herzdame und ein IPA

  102. Pingback: Dinge tun. » Blog von Peter Piksa

  103. Genau DIESER Podcast war mein Einstieg in CRE. Absolute spitze, jetzt wühle ich mich durchs Archiv und empfehle Dich natürlich gerne weiter.

    Spontan fällt mir ein: Wer auf der A8 von Stuttgart nach Ulm ist, fährt an Gruibingen vorbei und sollte sich unbedingt ein Kästle oder eine große Flasche Naturtrübes mitnehmen: http://www.gruibinger.de/unsere-biere/uebersicht

    Und hier gibt es wohl sehr unterhaltsame Brauerei-Führungen: http://www.engelbier.de

  104. Pingback: Quotidianität #028 – Pragmatisches Denken und Lernen: Bewusst lernen | Quotidianität Podcast

  105. Pingback: A new blog, an old passion… | The Beerfox

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  110. Pingback: Auf dem Grunde | kronkorken

  111. Pingback: Informationssammlung Bier brauen | Alteisenbeschleuniger

  112. Pingback: eldersign.de » Blog Archiv » … morgen brau ich …

  113. Jetzt war ja schon über ein Jahr lang kein Kommentar mehr – das muß geändert werden :) Ich habe diesen Podcast letztes Jahr ein paarmal gehört und er hat mich im Endeffekt darauf gebracht das Bierbrauen selbst zu versuchen – bisher war alles trinkbar… Vielen Dank für eure Anregungen!!!

  114. Sehr inspirierender Podcast. Als exDortmunder, Chemiker und leidenschaftlicher Biertrinker bin ich voll auf meine Kosten gekommen. Ich fange gerade an zu experimentieren und muss sagen, dass mich das Thema historische Biere, wie z.B. Grutbiere, sehr interessiert. Mal sehen, was sich noch so alles findet. Jetzt wo ich die richtigen Googlestchworte kenne :-)

  115. Habe bei uns in der Nähe einmal selbst gebrautes Bier getrunken, daneben schmeckt “normales” Bier wie Wasser…echt sollte jeder mal probiert haben. Übrigenst toller Podcast.

  116. Zum Schluss war ich kurz davor, mir die Bierkiste aus Franken zu bestellen, bis mir auffiel: Ey Mann, du trinkst doch gar kein Bier! Und fürs Brauen interessiere ich mich eigentlich auch nicht. Trotzdem habe ich drei Stunden lang gespannt zugehört und dabei viele interessante neue Wörter (Würze! Gagel! Läuterbleche!) und Dinge kennengelernt. Danke sehr, das war höchst informativ

  117. Supertoller Podcast mit so vielen Informationen.

    Was ist eigentlich aus der Brauerei “Bogk-Bier” geworden ?

    Die Seite:
    http://www.bogk-bier.de ist tot !

    Ist ein Update-Podcast geplant ?

    Craft-Beer kommt ja immer mehr in Mode und das ist auch gut so !

    • Bogk-Bier gibt’s noch, weiß gerade nicht, was mit der Seite ist. Ein Update ist bisher nicht in Planung. Hat sich ja auch eigentlich nichts geändert an der Art und Weise, Bier zu brauen :)

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